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Montag, 19. Januar 2015

Veganer Rückblick







Im Laufe des letzten Jahres hat sich bei mir eine Art Abneigung gegen die "harte" vegane Aufklärung entwickelt. Mit hart meine ich, den Leuten ohne Umschweife zu sagen, was sie tun sollen und sie als "Scheiße Laberer"  betiteln wenn sie es nicht tun.

Ich war in so vielen Gruppen, dass ich es müde bin. Und wenn ich als Veganerin es müde bin, wie wird es erst Leuten gehen, die Omnivor oder Vegetarisch leben.
Mit dieser harten Variante erreichen wir niemanden. Wir machen uns nur unbeliebt und unglaubwürdig. Denn gerade in unseren Reihen existiert so viel Ablehnung und Missgunst. Es wird auf einander eingeprügelt,wen man nicht die gleiche vegane Fahne hießt wie der andere. Meinungsfreiheit ist oft verpönt. Wir sind kein gutes veganes Volk, weil wir andere Sichtweisen ablehnen. Mir ging es oft auch so, dass ich dachte, es muss eine Non Plus Ultra Einstellung bei diesem Thema geben, aber die gibt es nicht. Weil jeder unterschiedlich an das Thema Essen heran geht und wenn man sich überlegt wie heftig viele reagieren, egal ob nun Omnivor, Vegan oder Vegetarisch, dann wird bewusst, das es hier um etwas gravierenderes gehen muss. Eine Art Angst zu wenig zu bekommen. - Zu verhungern.

Wie will man einen Menschen der unter Essenszwängen lebt (nicht leidet) klar machen, das er sein Ernährung verändern muss.
Wie willst du einen Raucher der letztendlich Drogensüchtig ist, bewusst machen, dass er aufhören muss zu rauchen. Beide sind erst mal rein Egoistisch, weil jede Sucht zum Egoismus führt.

Ich glaube mittlerweile das alles zur Sucht führen kann, eine omnivore Ernährung genauso wie eine Vegane Ernährung.

Nicht die Ernährung ist schuld daran, das es unseren Tieren so schlecht geht, sondern unsere Art mit Süchten umzugehen, wir Konsumieren durch Zwang.

Die einzige Möglichkeit das zu durchbrechen ist meiner Meinung die Entstehung und Weiterentwicklung von Mitgefühl. Aber das erreichen wir nicht durch Grausame Bilder, oder harter Aufklärung. Wir müssen einen anderen Ansatz finden um die Menschheit wach zu rütteln. Und der kann nur an der Wurzel entstehen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie man etwas verändern kann. Ich weiß nur das man etwas verändern muss. Meine Tochter ist mein bester Lehrmeister und ich denke die einzige Chance die wir haben, damit unsere Welt irgendwann Gewaltfrei sein wird, sind unsere Kinder. Bei uns ist der Zug abgefahren. Wie immer wird es die nächste Generation sein die unsere Fehler beseitigt.

Daher mein einziger Rat:

Denkt an eure Kinder. Sie müssen mit den Unrat dieser Welt klar kommen. Sie müssen damit zurecht kommen, wenn unsere Tiere vor Schmerz schreien. Ihre Ohren sind noch nicht Taub, ihre Augen noch nicht blind.
Sie erleben die Welt so wie sie ist. Mit Erwachsenen die diese systematisch zerstören.

Sie sind die Leidtragenden einer andauernden Gefühls Dörre.

Wenn ihr wollt, das eure Kinder zu Gefühls Krüppeln heranwachsen, zu Egoisten, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten.
Dann habt ihr es endgültig geschafft, ihr habt den Boden unter euren Fußen zum Einstürzen gebracht.

Ihr habt die Wahl immer!!!
Doch was daraus entsteht, dafür muss die nächste Generation die Köpfe herhalten, egal um welches Sucht es sich handelt. Die Vorbilder seid ihr!!!

In diesem Sinne...

Nachdenkliche Grüße

von der Jo vom Tierhof Amoa


Lese hierzu auch: Abschied aus veganen Gruppen

Mittwoch, 18. Juni 2014

Toleranz 2





So was aber auch... da habe ich ja mächtig in ein Wespennest gegriffen...
Kaum war der Artikel zur Toleranz draußen, fühlte sich ein paar Leute beleidigt. Eine Frau hat mich sofort aus der Freundesliste entfernt und gesperrt... Puh...

Das hat mich jetzt doch überrascht... obwohl eigentlich sollte mich das nicht mehr überraschen. Ich war noch nie leichte Kost...

Ich habe nun einen Beitrag in Facebook veröffentlicht, den ich auch hier einbinden will...
Und sollte die Frau die mich gesperrt hat, diesen Beitrag lesen... ich bin gerne zu einem Gespräch bereit... der Artikel über Toleranz tut mir nicht leid, aber es tut mir leid, dass sie sich so dermaßen angesprochen gefühlt hat...

Hier nun mein Kommentar in Facebook: DAZU gibt es noch eine Einfügung,




Einfügung: Korrektur: zum unteren Artikel: ich habe geschrieben, ich filtere keine bestimmten Menschen heraus... das stimmt nicht, ich habe schon mal über eine Guru-line geschrieben,eine Frau die sich als Reinkarnation von Maria bezeichnet... also stimmt nicht... ich schreibe auch manchmal über Politiker, oder Sternchen (Stars), oder Leute öffentlichen Lebens...und über mich und meine vielen Innenanteile manchmal bin ich eben Intolerant (wobei wir wieder beim Thema sind)!!!
Zu meiner Pro-Vegan/ Blog Aktivität.
Nur zum Nachdenken (bevor hier noch mehr Leute mich aus ihrer Freundesliste pfeffern und mich gleich sperren... und dergleichen).
Ja ich bin manchmal provokant, ich rege zum Nachdenken, zum Diskutieren, vielleicht sogar zum Umdenken an, mit meinen Blogeinträgen und Artikeln zu unterschiedlichen Themen. Man kann mir ohne weiteres vorwerfen, ich sei kein guter Buddhist, kein guter Veganer, ich sei Intolerant und so weiter. Wer mich jedoch persönlich kennt, stellt schnell fest, das ich jeden in seinem Wesen so stehen lassen kann wie er ist, ich muss dazu nicht mit ihm/ihr befreundet sein, aber man darf sogar bei mir seine Fleischwurst essen, solange man über meine Sojawurst nicht meckert. Nun stellt sich die Frage, warum dann diese Provokation? Ich bin Autorin, ich bin mit voller Leidenschaft Schreiberin. Ich schreibe tagtäglich zu unterschiedlichen Themen. Teils sind diese Themen aus dem Leben gegriffen, eben meine Erfahrungen, manchmal jedoch auch Themen, die bestimmte Teile der Otto-Normal-Kultur aufs Korn nehmen, bzw. die klar machen, dass kein Mensch auf dieser Welt perfekt ist.
Meine Artikel provozieren, meine Artikel sind keine leichte Kost. Manchmal gehen sie unter die Gürtellinie und manchmal bleiben sie sachte Oberflächlich hängen.
Was sie jedoch nie tun, ist bestimmten Menschen herausfiltern und beleidigen. Ich schreibe Global, es betrifft jeden oder keinen, je nach Betrachtungsweise.

Meistens nehme ich mich sogar selbst aufs Korn, denke über bestimmte Teile meines Charakters nach und gebe offen zu, einen Fehler gemacht zu haben, oder gar Meinungsmässig die Dinge noch einmal überdenken zu müssen. Ich bin nicht Perfekt und ich will nicht Perfekt sein. - ich esse Oreo!!!
Oft erwarte ich von meinen Lesern viel, ich erwarte den Text zu verstehen, vielleicht sogar mehrfach zu lesen. Das tun die wenigsten und so gibt es hin und wieder eine Menge Missverständnisse, bzw. manchmal haue ich dermaßen in ein Wespennest, das ich die Zuneigung die mir zuvor entgegen gebracht wurde, sofort wieder verliere. Dieses bin ich gewöhnt, ich war noch nie jemand der leicht verdaulich ist.

Doch eines möchte ich euch gerne mitgeben, wäre ich wirklich so intolerant wie ich mich selbst darstelle (oder anders, wäre ich toleranter als andere) , wäre meine Freundesliste um einiges kleiner, das könnt ihr mir glauben.
Würde ich Fleischessende Menschen nicht an meiner Seite tolerieren, wäre ich jetzt sicherlich auf einer Insel fern von Menschen.
Meine Art zu schreiben, mag den einen oder anderen irritieren, oder gar abschrecken, aber das sollte zumindest zu einem Gespräch ausreichen, bevor man mir mit der roten Karte die Tür vor der Nase zuknallt...
Und noch was... mein Artikel über Toleranz sagt nur eines aus: Keiner der sich als Tolerant bezeichnet ist es wirklich. Die wahre Toleranz gibt es nicht (vielleicht mit Ausnahmen, ich denke da an jemand bestimmten.. ; )   ) Dabei spielt es keine Rolle ob man Buddhist oder Christ ist... wir sind alle gleich. Wir Menschen machen Fehler, wir sind Unzulänglich, wir sind eben nur...
... Menschen!!
In diesem Sinne, vielleicht bleiben mir jetzt einige von euch erhalten und wenn nicht, wünsche ich jedem einzelnen ein wundervolles Leben und viel Glück!!
Eure Jo

Und trotzdem... siehe obiges Zitat, ich steh dazu! 

Toleranz



Mein heutiges Thema ist Toleranz.

Eine Meinung hinzunehmen, ist vielleicht im Privatleben noch einfach, aber spätestens dann, wenn die Meinung Ethik oder Moral des Gegenüber angreift, reagieren wir mit Abwehr. In solchen Situationen wird Toleranz erwartet. Aber was bedeutet eigentlich Tolerant sein.
Und wie erreicht man Toleranz?
Und ist es überhaupt notwendig Tolerant zu sein?
Und überhaupt, wo zieht man die Grenzen zwischen Toleranz und Intoleranz?

Laut Wiki bedeutet Toleranz:

"Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht.
Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt. Das Adjektiv tolerantin der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.
Der Gegenbegriff zu Toleranz ist die Intoleranz, in der Bedeutung „Unduldsamkeit“ im 18. Jahrhundert aus dem französischen intolérance entlehnt. Als Steigerung der Toleranz gilt die Akzeptanz, die verstehende Haltung gegenüber einer anderen Person oder ihrem Verhalten. (...)"

Ich bin oft situationsbedingt intolerant, wenn es um Störfaktoren geht, die mein Leben erschweren. Sei es nun betrunkene Nachbarn die mitten in der Nacht denken sie könnten sich vor meinem Fenster über ihr letztes Fußballspiel auslassen (ich fühle mich kindheitsbedingt von Betrunkenen bedroht... ich arbeite daran, aber momentan ist es noch so). oder auch wenn ich gerne in Ruhe Musik im Radio hören will und überschüttet werde mit den neusten Berichterstattungen der WM und das in jedem Sender. Ich fühle mich gezwungen das Radio auszuschalten, wenn ich dem nicht folgen will, Situationsbedingt, könnte ich beide zum Mond schießen, den Betrunkenen vor meinem Fenster, als auch die Berichterstatter im Radio. Doch hat beides einen Kern auf den ich reagiere - dazu später im Text.

Ich reagiere immer dann intolerant, wenn ich das Gefühl habe, das die Toleranz nur auf einer Seite erwartet wird.
Kurz um:

Ich bin kein toleranter Mensch, wenn es darum geht, das Wörtchen Toleranz mit dem Begriff Duldung gleichzusetzten, wenn andere darunter leiden. Dabei spielt es keine Rolle ob dies nun Menschen oder Tiere sind.


Toleranz ist gerade in aller Munde.
Die Erwartungshaltung ist sehr hoch gesetzt. Oft sprechen intolerante Menschen von Toleranz ihrem intoleranten Verhalten gegenüber, weil sie sich gestört fühlen von intoleranten Menschen..
Hä??

In fast jedem Forum, Blog findet man wenigstens einen Beitrag (ja ich weiß so langsam wirds langweilig... aber ich kann nicht anders, natürlich will ich aufklären und ermuntern, es wenigstens mal zu überdenken....) zum Thema Vegan.

Sehen wir uns mal die Lebensweise Vegan lebenden und die von Fleischessenden Menschen an und bleiben einfach mal bei dem Wörtchen Toleranz und bei meiner unterstrichenen Aussage:


Der Vegan lebende Mensch versucht letztendlich (das stelle ich jetzt einfach mal in den Raum), sein Leben so auszurichten, das sowohl kein Tier unter ihm als Mensch leidet, als auch kein anderer Mensch (es spielt jetzt keine Rolle, das seine Ernährung vielleicht nichts am Sterben der Tiere ändert. Global betrachtet, sieht sich ein vegan lebender Mensch als Teil einer Veränderung.  So etwas nennt man auch: Schmetterlingseffekt.
Kleinste Anfangsbedingungen können im nachfolgenden Verlauf zu einer vollkommen anderen Entwicklung führen.)
Aktiv Vegan lebende Menschen sind (auch das stelle ich jetzt in den Raum) oft Intolerant gegenüber Fleischessenden Menschen. Die Frage ist berechtigt: Warum ist das so, wo sie doch selbst toleranz erwarten...
Und erwarten sie die wirklich?

Sehen wir uns jetzt das Leben eines Omnivolren Menschen an.
Wir wachsen normalerweise alle so auf, das wir zumindest mit tierischen Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, in dem Fall ist es Milchnahrung, Fleisch und Fisch.
Während unserer Anfangsjahre erleben wir diese Nahrung als Normalität. Die wenigsten Kinder/Jugendliche machen sich Gedanken woher die Nahrung kommt und wie sie produziert wird.
Uns wird von Eltern und Medien ein vollkommen falsches Bild suggeriert, wundervoll Grüne Wiesen, Kühe die freiwillig ihre Milch geben und Bauern die Schweine streicheln. Kurzum, das Bild des perfekten Kinderbauernhofs. So erleben wir die Landwirtschaft, mit den Blick eines Kindes auf eine Spielzeugwelt, in der es weder Tod noch Leid gibt.

Wenn wir älter werden geschieht folgendes. Die einen werden nie diesen Blick verlieren, die anderen werden von Veganern/Vegetariern  aufgeklärt, ob sie wollen oder nicht. Diese Aufklärung empfinden einige Menschen als Intolerant.
Einige verändern ihre Ernährung, doch (momentan ist das so) der Rest bleibt beim Fleischverzehr und regt sich (wenn er mit ihnen in Kontakt kommt) über intolerante Veganer auf.

Nun zurück zu meiner Frage, ist ein Veganer wirklich intolerant.
Die Frage habe ich mir in meinem Fall gestellt, denn wie ihr jetzt wisst, empfinde ich mich bisweilen nicht als besonders Tolerant.

Bin ich intolerant omnivoren Menschen gegenüber?

Ja das bin eindeutig.

Weil sie mit ihrem Verhalten (und damit meine ich jeden der Fleisch isst, egal wieviel er isst) dulden, das Tiere leiden.
Es geht nicht darum, das sie etwas gutheißen, oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob sie an sich Tierschützende Menschen sind und nur ganz wenig Fleisch essen.
Letztendlich dulden sie ein System das Tiere ausbeutet.

Genauso wenig Tolerant bin ich gegenüber einer Fußball begeisterternden Masse, die es hinnimmt, das Menschen den Tod finden (Brasilien 2014, bitte Nachrichten verfolgen.. oder im Internet googlen, es gibt auch hier genug Berichterstattungen. Oder 2018 in Russland oder oder...).

Genauso wenig Tolerant bin ich, dass Kinder mit homosexuellen Elternteilen, weniger Rechte haben, als Kinder mit heterosexuellen Elternteilen.

Absolut intolerant bin ich gegenüber Menschen die ihre unkastrierten Katzen nach draußen lassen und sich dann nicht um deren Nachwuchs kümmern, oder genauso schlimm, die kleinen im Internet ab der dritten Woche verkaufen wollen.

Mir geht es alleine um die Gerechtigkeit.
Toleranz fordert aber oft das Hinnehmen von ungerechten gesellschaftlichen Normen. Und das kann ich nicht.
Dabei spielt der einzelne Mensch keine große Rolle in meiner Betrachtung (ich kann jemanden trotzdem mögen, der Fleisch isst. Aber an meiner Haltung gegenüber dem Fleischgenuß wird sich nichts ändern. Ich kann den Nachbarn sehr schätzen, aber an meiner Haltung, das ich es nicht dulde, das er vor meinem Fenster krakehlt, wird sich nichts ändern). Das bedeutet ich bin global intolerant gegenüber Unrecht und das in jeglicher Hinsicht, wenn es Leid für Tier und Mensch bedeutet. Und oft lass ich meinen Unmut in Form von intoleranten Artikeln im Internet rauß... sei es nun durch Kommentare oder Blogeinträge.

Und deshalb heute mein Fazid:

Ja ich bin ein intoleranter Mensch! Und ich hoffe, dass ich mit meiner Intoleranz etwas mehr Toleranz fördern kann.


Im Übrigen stehe ich mit meiner Meinung gar nicht mal so alleine...
Hier ein Video (leider konnte ich nur den Link einfügen)  vom "Der Artgenosse"
Ich hab jetzt nicht geklaut... aber ich muss schon zugeben, wir gleichen uns ziemlich in unserer Auffassung.


Der Artgenosse zum Thema Intoleranz


Euch alles liebe von der Jo vom Tierhof Amoa

Einfügung für alle die sich beleidigt, gedemütigt, von mir gemobbt und dergleichen fühlen.
Bitte lest hierzu auch meinen zweiten Artikel: Toleranz 2.


Und fals ihr euch persönlich überzeugen wollt, das ich mich selbst nicht als besseren Menschen betrachte, könnt ihr mich gerne kennen lernen live und in Farbe, ich spendiere sogar ein veganes Essen und zum Nachtisch gibts Oreo Kekse (falls meine Tochter welche übrig lässt).
Ich habe diesen Artikel aus einem betimmten Grund geschrieben, es gibt keine 100% toleranten Menschen, weder unter den Christen, noch unter den Buddhisten, jeder fühlt sich von irgendwem gestört.
Wer das Gegenteil behauptet .... nun ja der schwindelt oder ist sich seiner sehr sicher.
Ich habe ein Problem mit der Massentierhaltung und ja, ich möchte am liebsten das jeder Mensch auf diesem Planeten zummindest Vegetarisch ist. Das würde unseren Kühen, Schafen, Hühnern und Schweinen ein bedeutsam schöneres Leben ermöglichen. Ja ich denke dabei hauptsächlich an die Tiere und weniger an die Umwelt. Und noch weniger an uns Menschen. Ich bin so. Aber ich werfe niemanden raus, der Fleisch isst, weder in meiner Gegenwart, noch außerhalb meiner Tür. Ich kann nur sagen, vielleicht solltet ihr meinen Artikel noch mal lesen, bevor ihr mich für etwas verurteilt, mit dem ihr selbst nicht zurecht kommt, mit der Tatsache, das sich Intoleranz eben nicht in schwarz und weiß teilen lässt. Wir haben alle unsere Intoleranten/Toleranten Seiten. Niemand ist Perfekt.

Wenn ihr Perfektion sucht, dann werdet ihr es mit Sicherheit nicht bei mir oder in meinen Artikeln finden, den Anspruch habe ich nämlich nicht...

Zu Artikel: Toleranz 2



Montag, 9. Juni 2014

Wie und wann wird man Fleischesser



Angeregt durch diesen Blogeintrag (Klick den Blogeintrag ;) ).


Viele Veganer sehen sich als "nicht normal" und den Omnivoren als "Normalo".
Interessant in dem Sinne ist, dass die Minderheit endlich mit der Mehrheit einer Meinung ist. Das kommt selten vor.

Wir sind nicht normal.

Die Frage wie man normal wird, steht heute in meinem Blog an erster Stelle.

Wie und wann wird man zum Fleischesser, oder anders,
wie wird man zum Normalo in dieser Gesellschaft.

Kurz ausgedrückt, die meisten von uns werden, nach dem Abstillen, oder kurz nach der Geburt normal.

So sieht der Weg von ca. 99,99% Menschen in Deutschland aus, angeblich gibt es von uns nur 0,01% laut Wiki.
Diese 0,01% entwickeln sich im Laufe der Zeit.
Die wenigsten (hm, vielleicht  0,000000..001% ... mein Dyskalkulativer Zustand macht hier die Krätsche) erleben Vegetarismus oder Veganismus in der Kindheit, der Rest irgendwann während des Erwachsenseins. Manche erst kurz vor ihrem Tod per Nährnahrung (wobei ich nicht genau weiß, was darin enthalten ist... ich stell es einfach mal so in den Raum).

Wir werden also von vorneherein verdonnert zum Normal sein und irgendwann lehnen wir nicht Omnivoren das ab .
So gesehen kann ich Blogeinträgen von Omnivoren nur recht geben, wenn sie behaupten wir sind eben ein merkwürdiges Völkchen.
Das sind wir mit Sicherheit. Denn wir lehnen Leid ab, obwohl wir es nicht verändern können.
Wir klären auf mit Milch und Co, obwohl uns niemand zuhört, bzw. richtige Normalos sowieso ihr Ding machen. Wir sind merkwürdig weil wir gegen Windmühlenflügel kämpfen (wobei ein echter Veganer kämpft nicht mehr, weil er Gewalt ablehnt...also versucht er Windmühlenflügel zu fangen...).
Uns wird vorgeworfen, wir polarisieren die Welt und ja, dieser Vorwurf ist wahr, das tun wir.
Wir kitzeln an Stellen die irgendwie sehr empfindlich sind, denn warum sollten Fleischessende Menschen sonst so viel über uns schreiben, mutmaßen oder gar abwerten.

Irgendjemand antwortete einmal auf die Frage: wieviel Veganer es wirklich gibt:
Zu wenige, um die Welt zu retten - genug, um einen Unterschied zu machen!

Ich glaube der wahre Grund warum sich Omnivoren über Veganer aufregen ist in dieser Antwort zu finden. Es ist der Unterschied der Aufregt, der zur Diskussion anregt, ...

Und dieser Unterschied bringt Omnivoren dazu, zu behaupten wir sind Gutmenschen, oder wir Verzichten, oder wir haben eine Essstörung ;)

Letztendlich ist es egal was wir sind und wie wir zum Veganismus kamen (nee ich wiederspreche mir nicht, trotz meines letzten Blogeintrags.... ), wir haben uns entschieden etwas zu tun, statt zu sagen: "Ändern können wir sowieso nichts"

Auch gibt es oft das Argument: "Ich kann es mir nicht leisten..."

Da stellt sich bei mir die Frage, ja um alles in der Welt, wie sieht eigentlich dein Budget aus, wenn du zum Gemüse und Obst (ich hoffe ihr meint jetzt nicht, ihr könnt euch kein Gemüse und Obst leisten) noch Milchprodukte und Fleisch kauft...

Ich persönlich könnte (wenn ich wollte) mir kein Fleisch leisten... Jedoch hat es für Gemüse, Obst, Nudeln, Reis, Brot und Süsskram usw.  auch gereicht als ich noch Sozialhilfe bekam.

Und schon polarisiere ich wieder... das ist der Unterschied von dem ich sprach.
Wenn man sich mit einer veganen Ernährung auseinander setzt, merkt man schnell, es MUSS auch mit wenig Geld gehen,.Verzicht sollte nicht Bestandteil dieser Ernährung sein, denn dann macht Essens (mir) keine Freude mehr.


Und das schreib ich ganz unmoralisch und emotionslos :) Ich nicht normaler Mensch, die es gar nicht anders haben will...

Freche Grüße an C. R.
Und dem Rest von einer nicht ganz so ernst nehmenden Veganerin (die ja für viele Veganer nicht vegan genug ist).

Liebe Grüße  von der Jo

PS: jetzt kam es mir... wir sollten alle gleich sein, dann gibt es auch keine Unterschiede mehr zu machen, Diskussionen erübrigen sich... Da mach ich mit, kein Ding:
Go Vegan!!! :)