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Montag, 19. Januar 2015

Veganer Rückblick







Im Laufe des letzten Jahres hat sich bei mir eine Art Abneigung gegen die "harte" vegane Aufklärung entwickelt. Mit hart meine ich, den Leuten ohne Umschweife zu sagen, was sie tun sollen und sie als "Scheiße Laberer"  betiteln wenn sie es nicht tun.

Ich war in so vielen Gruppen, dass ich es müde bin. Und wenn ich als Veganerin es müde bin, wie wird es erst Leuten gehen, die Omnivor oder Vegetarisch leben.
Mit dieser harten Variante erreichen wir niemanden. Wir machen uns nur unbeliebt und unglaubwürdig. Denn gerade in unseren Reihen existiert so viel Ablehnung und Missgunst. Es wird auf einander eingeprügelt,wen man nicht die gleiche vegane Fahne hießt wie der andere. Meinungsfreiheit ist oft verpönt. Wir sind kein gutes veganes Volk, weil wir andere Sichtweisen ablehnen. Mir ging es oft auch so, dass ich dachte, es muss eine Non Plus Ultra Einstellung bei diesem Thema geben, aber die gibt es nicht. Weil jeder unterschiedlich an das Thema Essen heran geht und wenn man sich überlegt wie heftig viele reagieren, egal ob nun Omnivor, Vegan oder Vegetarisch, dann wird bewusst, das es hier um etwas gravierenderes gehen muss. Eine Art Angst zu wenig zu bekommen. - Zu verhungern.

Wie will man einen Menschen der unter Essenszwängen lebt (nicht leidet) klar machen, das er sein Ernährung verändern muss.
Wie willst du einen Raucher der letztendlich Drogensüchtig ist, bewusst machen, dass er aufhören muss zu rauchen. Beide sind erst mal rein Egoistisch, weil jede Sucht zum Egoismus führt.

Ich glaube mittlerweile das alles zur Sucht führen kann, eine omnivore Ernährung genauso wie eine Vegane Ernährung.

Nicht die Ernährung ist schuld daran, das es unseren Tieren so schlecht geht, sondern unsere Art mit Süchten umzugehen, wir Konsumieren durch Zwang.

Die einzige Möglichkeit das zu durchbrechen ist meiner Meinung die Entstehung und Weiterentwicklung von Mitgefühl. Aber das erreichen wir nicht durch Grausame Bilder, oder harter Aufklärung. Wir müssen einen anderen Ansatz finden um die Menschheit wach zu rütteln. Und der kann nur an der Wurzel entstehen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie man etwas verändern kann. Ich weiß nur das man etwas verändern muss. Meine Tochter ist mein bester Lehrmeister und ich denke die einzige Chance die wir haben, damit unsere Welt irgendwann Gewaltfrei sein wird, sind unsere Kinder. Bei uns ist der Zug abgefahren. Wie immer wird es die nächste Generation sein die unsere Fehler beseitigt.

Daher mein einziger Rat:

Denkt an eure Kinder. Sie müssen mit den Unrat dieser Welt klar kommen. Sie müssen damit zurecht kommen, wenn unsere Tiere vor Schmerz schreien. Ihre Ohren sind noch nicht Taub, ihre Augen noch nicht blind.
Sie erleben die Welt so wie sie ist. Mit Erwachsenen die diese systematisch zerstören.

Sie sind die Leidtragenden einer andauernden Gefühls Dörre.

Wenn ihr wollt, das eure Kinder zu Gefühls Krüppeln heranwachsen, zu Egoisten, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten.
Dann habt ihr es endgültig geschafft, ihr habt den Boden unter euren Fußen zum Einstürzen gebracht.

Ihr habt die Wahl immer!!!
Doch was daraus entsteht, dafür muss die nächste Generation die Köpfe herhalten, egal um welches Sucht es sich handelt. Die Vorbilder seid ihr!!!

In diesem Sinne...

Nachdenkliche Grüße

von der Jo vom Tierhof Amoa


Lese hierzu auch: Abschied aus veganen Gruppen

Samstag, 14. Juni 2014

Vitamin B12




In meiner Facebook Gruppe Tofu Nutte ( so wurde einer aus der Gruppe bezeichnet und seit dem heißt die Gruppe so :) hatten wir letztens das Thema Vitamin B 12 und Veganismus.

Ich muss dazu sagen, ich habe mir erst Gedanken zu Vitamin B12 gemacht, nachdem unsere Tochter sich auch für Vegane Ernähruung interessierte. Zwei Gruppenmitglieder haben sich ausführlich dafür interessiert und gute Beiträge verfasst.
Ich möchte hier das wichtigste zusammenfassen, weitere Links findet ihr am Ende meines Textes.
Martin (Martin Hanau) schrieb hierzu folgendes:



"...und während ich das hier sammle und schreibe, merke ich, dass das Gefahr läuft ne Facharbeit zu werden, die aber mangels Fachkenntnisse meinerseits keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit erhebt.
Zitat [Wikipedia.de, Cobalamine]
[...]
"Der menschliche und tierische Organismus sowie Pflanzen sind nicht in der Lage, Vitamin B12 selbst herzustellen. Vitamin B12 wird in der Natur von Mikroorganismen – insbesondere Bakterien – produziert, die als Symbionten sowohl im Verdauungstrakt von Tieren als auch auf der Oberfläche pflanzlicher Wirte (z.B. Leguminosen) vorkommen."
Also Mikroorganismen produzieren B12, nicht Kühe und Schweine! Außer vielleicht gaaaaanz winzig kleine Kühe und Schweine, sofern man die dann als Mikroorganismen bezeichnen darf, aber es sind wohl tatsächlich Bakterien gemeint.
[weiter, Wikipedia]
"Im menschlichen und tierischen Organismus wird Vitamin B12 vor allem in Leber und Niere akkumuliert, in Pflanzen kann es nur in Spuren vorkommen."
Das entspringt zumindest der wissenschaftlichen Arbeit des Herrn Leitzmann aus Gießen, der wiederum sehr verdächtige Verbindungen zum DGE hat, Mitglied im UGB (SPENDENFINANZIERTER Verband für Unabhängigen Gesundheitsberatung) ist und im Wissenschaftsrat des Eurotoques e.V. (der u.a. zum Ziel hat die kulinarischen Traditionen Europas zu erhalten) sitzt. Ich kann nicht beurteilen, ob das so stimmt, aber weiter unten mehr dazu).
[Wiki, go on]
Allesfresser und Fleischfresser decken ihren B12-Bedarf durch den Konsum von Fleisch, insbesondere Innereien. Für Vegetarier stellen Milchprodukte und Eier trotz ihres vergleichsweise geringen Gehalts an Vitamin B12 bedeutende natürliche Quellen dar. Bei Wiederkäuern wird das Vitamin im Vormagen, bei anderen Pflanzenfressern im Dickdarm gebildet. Da das im Darm produzierte Vitamin B12 bei Geflügel und Schweinen jedoch nur unzureichend resorbiert wird, sind diese Arten auf eine exogene Versorgung über das Futter angewiesen. Ein Mangel bei Wiederkäuern beruht überwiegend auf unzureichender Cobaltzufuhr. In der Tierproduktion wird dem Futter in Spuren Cobalt hinzugefügt, falls die Tiere von cobaltarmen Weideflächen ernährt werden müssen. Hierüber soll Wachstums- und Laktationsstörungen, Blutarmut und Appetitlosigkeit entgegengewirkt werden."
[...]
"FALLS die Tiere von cobaltarmen Weideflächen ernährt werden", ist ne super Formulierung. Dazu kommt noch, dass B12 hauptsächlich in Innereien vorkommt und hitzeempfindlich ist, also am besten gleich roh rein mit der Schweineleber!

Des weiteren haben Nicht-Veganer i.d.R. ohnehin einen höheren B12-Bedarf, da Sie es aufgrund von Fleisch- und Milchkonsum verschleimten Darmwänden weniger gut aufnehmen können und Schwermetalle aus dem Fleisch zusätzliches B12 binden bzw. die Aufnahme behindern.
Grundsätzlich/Ursprünglich ist B12 eigentlich überhaupt kein Problem, denn auf/in intakten Böden kommt es reichlich an und sogar in Pflanzen vor (http://link.springer.com/article/10.1007%2FBF00007957).
Und da liegt der Hase im Pfeffer (!!!), denn "durch Kunstdünger und insbesondere durch den Einsatz von Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden, das heißt durch die heute allgemein übliche industrielle Agrarwirtschaft, verarmen die Böden an Mikroorganismen und in der Folge davon leiden sowohl die Pflanzen als auch die Tiere zunehmend an einem Vitamin-B12-Mangel." (http://rohkost.info/2010/06/25/der-b-12-mythos-gehort-auf-den-mulleimer-der-geschichte/)
Es gibt einfach zu wenige intakte Böden, wen wunderts?
Weiteres Problem in diesem konkreten Zusammenhang ist, dass heutzutage vornehmlich vor Eintritt der Reife geerntet wird und die verschiedenen Früchte und Gemüse künstlich nachgereift werden. Die Pflanzen würden das B12 aus dem Boden allerdings erst während des Reifens einlagern, was natürlich beim Nachreifen in Kisten in irgendner Lagerhalle ausfällt.
Und die wenigen Mikroorganismen, die evtl. noch auf eurem Salat, eurem Apfel o.ä. zurückgeblieben sind, werden ABGEWASCHEN, weil ja alles immer schön genormt, geputzt, glänzend und wunderschön sein muss. Dreck oder komische Stellen sind per se "igitt".
Schließlich zur Supplementierung: Das in Apotheken erhältliche B12 ist nur Cyanocobalamin (Zur Herstellung und Wirkungsweise siehe den rohkost.info-Link oben), das vom Körper nicht annähernd so gut verstoffwechselt werden kann, wie die zwei Formen des echten Vitamin B12, und zwar das 5-Deoxyadenosyl-Cobalamin und das Methyl-Cobalamin. Allerdings sind diese beiden biochemisch aktiven Formen von Vitamin B12 lichtempfindlich und werden außerhalb lebender Gewebe durch die sogenannte Photolyse zerstört. Die beiden genannten Formen an natürlichem Vitamin B12 in ihrer biochemisch verwertbaren Form finden sich ausschließlich in Pflanzen und Tieren und können als Coenzym B12 bezeichnet werden.
Das Cyanocobalamin hingegen wird unter Zuhilfenahme biochemischer Prozesse hergestellt und verkauft sich mithilfe von Verunsicherung der veganen/vegetarischen und auch der restlichen Bevölkerung offensichtlich super. Problem hierbei: Im Körper wird der Krempel aufgespalten und es fällt einerseits brauchbares Coenzym B12 an, andererseits allerdings Cyanide wie Blausäure bzw. u.U. sogar Kalium-Cyanid (Zyankali), weshalb auch oft von Übelkeit, Kopfschmerzen etc. nach B12-Einnahme berichtet wird.
Insgesamt ein sehr komplexes Thema, gerade für medizinisch/biologisch nicht geschultes Personal wie mich, aber ich würde mich freuen, wenn ihr ergänzen und korrigieren könntet."
Diana (Diana V SchönSchnell) verfollständigte noch:

"Habe da noch eine Ergänzung: Auch bei uns Menschen kann das Cyanocobalamin (Vit. B12) nur im terminalen Illeum (also dem dritten und letzten Abschnitt des Dünndarmes vor Übergang zum Dickdarm) resorbiert werden. Die Bakterien, die selbst zur Bildung fähig sind,liegen aber nachgelagert im Dickdarm - heißt - das wir das selbstgewonne B12 nicht verwerten können sondern ausscheiden. ( Kühe prod. B12 zB im Pansen - ein Unterschied!)Dazu gibt es viele interessante Studien. 
(http://www.christiankoeder.com/.../sind-darmbakterien...) Sehr interssant auch die Vergleiche der Darmfloren in unterschiedlichen Ländern! Würden wir also,wie manche Primaten unseren eigen Kot essen (oder auch Pferdemist sowie bakterienreichen Waldboden) - hätten wir kein Problem mit dem Vit.B12. Ebenso kann ein Mangel oder eine Störung des Intrinsic-Faktor (IF) für einen Cyanocobalamin-Mangel verantwortlich sein. Dieser wird im Magenfundus von den Belegzellen gebildet, die zB bei best. Auto Immunerkrankungen angegriffen werden. Wenn unklar ist, woher der Mangel rührt kann mit Hilfe des Schilling-Tests (nach Robert F. Schilling, 1953) zwischen Intrinsic-Faktor-Mangel und Resorptionsdefiziten unterschieden werden. Ein weiteres Dilemma ist auch, dass B12 extrem lange in der Leber gespeichert wird - und Symptome erst nach Jahren (!!!) auftreten. Der menschl Körper kann im Idealfll 4 gr Vitamin B12 speichern. Hingegen ist eine Überdosierung nat. praktisch unmöglich - da es wasserlöslich ist. Selbst bei einer zehntausendfachen Überschreitungung der empf. TD kann kein toxischer Effekt nachgewiesen werden. Ich denke,dass man das nicht verharmlosen oder vernachlässigen sollte - es ist meines Erachtens, dass einzige, auf das Veganer achten müssen. Auf der sichersten Seite ist man, wenn man Metyhlcobalamin über die Mundschleimhaut zuführt - sei es durch sublinguale Präparate oder B12 Zahnpasta. (zB: https://vebu.de/.../1274-gut-versorgt-durch-vitamin-b12...) Lg - Diana V SchönSchnell"

Diana hat dann noch eingefügt:

"hier noch eine Tabelle bzgl Cyanid-Gehalt in Cyanocobalamin: http://www.christiankoeder.com/.../nebenwirkungen-von-b12...
(lese mich gerade erst n bisschen rein, komme aber selbst aus dem med.Bereich) - va denk ich, dass zB Martins Aussagen nicht ganz stimmen - Kühe prod.B12 zB im Pansen und können ihn dann auch resobieren /synthetisieren ... soweit ich weiß (mach mich dahingehend weiterhin schlau) Lg Diana"

Natürlich gibt es kein Fazid, ich persönlich habe wenig Ahnung von der "wahren Geschichte" zum Vitamin B12. Ich denke jedoch, das die Panikmache um dieses Vitamin in Verbindung mit Vegetarismus und ins Besondere Veganismus, total unbegründet ist. Ich kenne mittlerweile so viele Menschen die Vegetarier/Veganer sind, viele nehmen gar keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich und leben trotzdem noch, die meisten sogar ohne körperliche Einschränkungen. Das was Ernährungswissenschaftler empfehlen ist nicht unbedingt das Non Plus Ultra. Auch die Ernährungspyramide mit ihrem Fleisch, Fisch und Wurstwaren (zwar ziemlich oben an der Spitze, dennoch... ) ist teilweise schon wieder veraltet, während ich das hier schreibe.

Ich denke, wenn ein Vegan lebender Mensch ausreichend Obst und Gemüse ungewaschen aus dem eigenen Garten verzehrt, ist sein Vitamin B12 auch ausreichend vorhanden... das ist meine These, aus dem Grund nehmen wir hin und wieder die Ankermann B12 Tropfen (1 Tropfen am Tag), bauen aber auch ein wenig Gemüse und Obst an.
Vielleicht ist das dem einen oder anderen zu Oberflächlich, mit den Link Seiten unten, zeige ich andere Meinungen auf/Erkenntnisse usw. Ich bin offen und neugierig auf weitere Informationen, überschüttet mich ruhig mit Inhalten, ich sammel sie und füge sie dann hier ein.

Euch ganz liebe Grüße von der Jo vom Tierhof Amoa

Links:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-ia.html

http://www.peta.de/vitaminb12#.U5yHpfl_v3E

http://www.peta.de/vitaminb12#.U5yH3_l_v3E

http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/vitaminb12_vegan.html

http://veganekinder.de/vitamin-b12

http://vegane-lebensweise.org/gesundheit/vitamin-b12-auf-einen-blick/naturliche-b12-quellen-und-analoga/


Bildquelle:  http://www.veganity.com/de/kapitel02.php

Donnerstag, 5. Juni 2014

Wie und wann wird man Veganer?



Angeregt durch eine Diskussion in der Facebook Gruppe: Tofu Nutte, in der ich seit kurzem Mitglied bin.
Habe ich auf folgenden Beitrag geantwortet. 

Armin Rohm‎ (mit Erlaubnis des Verfassers darf ich seinen Namen nennen)  Tofu-Nutte· 

Ein omnivorer Tierfreund ist ein vergleichbares Phänomen wie der sympathische Choleriker, der „normalerweise ganz anders“ und „in Wirklichkeit voll nett“ ist. Nur manchmal eben überhaupt nicht. Da tickt er komplett aus und behandelt seine Mitmenschen wie ein Stück Scheiße.
Sehr ähnlich der tierliebe Fleischesser: Erst liebkost er seinen Hund („Mein bester Freund und Kamerad.“), dann unterschreibt er eine Petition gegen das Abschlachten der Delfine in Taiji („Diese Japaner, das sind doch gefühllose Unmenschen! Da kann ich doch nicht tatenlos zusehen.“), spendet 50 € an den örtlichen Tierschutzverein („Für das Wohl der Tiere würde ich jederzeit ohne zu zögern mein letztes Hemd geben.“), und dann ….. isst er ganz genüsslich ein Steak – die fleischgewordene Todesangst eines feige hingerichteten, unschuldigen Tierkindes. Moralische Schizophrenie in der Praxis.


Da dies eine rein vegane Gruppe ist, gab es bisher auch nur eine Kritik. Die mich jedoch sehr angesprochen hat (genau wie der Artikel von Armin, mich sehr ansprach).

Die Kritik wurde von einem Mann vorgetragen, der schrieb: "....Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein".

Wie recht er hat.
Ich schrieb daraufhin.

Ich denke das wir alle so angefangen haben. Das hat nichts mit Steine werfen zu tun, sondern es beherbergt einen Wiederspruch der in vielen Dingen die wir Menschen tun, sichtbar ist (wenn man sich traut hinzusehen). Und ja es ist in gewisser Hinsicht Schizophren. Wir wachsen auf mit der Teilung in Haustiere und Essen. Das Haustier behandeln wir wie unseren besten Freund (manchmal noch schlimmer) und über das Essen machen wir uns nur so viel Gedanken, das wir hoffen wir bekommen keine Schweine, oder Hühnerpest oder Rinderwahn. Irgendwann bekommen wir vielleicht einen Bericht mit, über die Küken die geschreddert werden und regen uns über die Eier auf. Manche von uns kaufen ab da nur noch Bioeier. Dann geht es weiter, vielleicht ist der nächste Bericht ein Artikel über Massentierhaltung...
Meine Erfahrung, das Aufwachen fängt ganz langsam an, wenn man in dieser Tretmühle drin ist, dann ist es das natürlichste der Welt Fleisch, Fisch, Eier und Michprodukte zu sich zu nehmen.So wachsen wir normalerweise auf. Wir werden zum Nichtdenken und Fühlen herangezüchtet. Erst wenn unser Mitgefühl angekickt wird, verändern wir uns.Außer wir werden schon als Kind angekickt, sei es durch die Eltern oder durch Aufklärungskampagnen. 
Meine Tochter ist z.B. Vegetarisch aufgewachsen. Fleisch, Fisch und sogar Eier lehnt sie ab. Aber sie liebt Milchschokolade, da fällt es ihr schwer zu verzichten. Sie weiß über Massentierhaltung in der Milchindustrie bescheid, aber sie hat noch keine Erfahrung zu dem Begriff gemacht. Demzufolge ist es eben nur ein Wort, aber kein Gefühl.
Wir lernen nur durch Gefühle, durch Mitfühlen. Erst dann verändert sich unser Blickwinkel.

Und angeregt durch diese Diskussion ein paar Fragen die ich mir selbst beantwortet habe:

Wie wird man Veganer?

Ich denke es hat viel mit der eigenen Entwicklung zu tun, gleich einer inneren Betrachtung seines Selbst.
Veganer wird man nicht, weil irgendwer sagt: "Fleischessen ist schlecht!"
Es bedarf weit aus mehr.
Einige Menschen lehnen tierische Nahrung aus Gesundheitlichen Gründen ab, es geht ihnen körperlich sehr schlecht, so dass eine Ernährungsumstellung die einzige Lösung ist..
Andere wiederum engagierten sich im globalen Tierschutz und erleben das Leid der Tiere (Nutz, wie Haustiere, eben aller Tiere) intensiv und real.
Dann gibt es noch die Jenigen die mit Tierschutz nichts am Hut haben, aber sich jeglichen Hitverdächtigen Gesellschaftlichen Veränderungen anschließen, denn Vegan ist momentan in.

Die ersten bleiben vielleicht nur solange der veganen Ernährung treu, bis sich ihr gesundheitlicher Zustand verbessert.
Die letzten nur solange es eben weiterhin In ist, denn sie möchten ja dazu gehören zu einer In-Gesellschaftsschicht, mitreden und auffallen, spielt hier eine große Rolle.

Die mittlerer Gruppe erlangt ihre Ernährungsumstellung aus Mitgefühl.
Hier spielt das Erkennen und Wahrnehmen eine große Rolle. Zu begreifen, das ein Tier leidet, ganz egal ob es nun in einem Bio zertifizierten Betrieb lebt, oder eben in einer Massenhaltung auf engstem Raum. Der Unterschied ist vielleicht für uns Menschen relevant, aber nicht für das Tier, das unter den Bedingungen leidet.

Der Blick der sich verändert, geht vom eigentlichen menschlichen weg, hin zum Tier selbst. Die Veränderung findet dahingehend statt, das wir uns mit dem Tier identifizieren, wir machen vergleiche - wie würden wir uns in einer solchen Situation fühlen?
Wie geht es uns, wenn wir eingesperrt sind, wenn wir misshandelt werden, wenn wir vergewaltigt (eine Befruchtung mit der menschlichen Hand, ist nichts anderes. Das Tier selbst hat keine Chance sich dagegen zur Wehr zu setzten. Es muss diese Prozedur über sich ergehen lassen) und dann letztendlich getötet werden.

Dieser Blick hat viel mit Erniedrigung zu tun. Wären wir in einer solchen Situation, würden wir Scham, Angst, Wut, und letztendlich ein Aufgeben empfinden. Erniedrigung dem eigenen Leben gegenüber. Wären wir in einer solchen Situation würden wir Hass empfinden, dem Peiniger gegenüber.

Wenn der Mensch anfängt sich mit dem Leid des Tieres zu identifizieren gibt es keinen Schritt mehr zurück. In diesem Moment passiert das was ich persönlich Verschmelzung nenne.
Mensch und Tier werden eins.
Und dieser Moment ist auch entscheidend, für eine kompromisslose Einstellung zum Veganismus.

Es fängt vielleicht damit an, das man Fleisch, Fisch und Eier weglässt. Doch je intensiver man sich mit dem Leid der Tierwelt auseinander setzt, desot klarer wird auch der Weg Milchprodukte wegzulassen.

Und nun kommt der ABER Punkt.

Warum gibt es so wenig Veganer?

Die Antwort ist einfach, wir wollen kein Leid!
Wir wollen uns nicht mit dem Leid anderer Wesen identifizieren, wir wollen nicht mitfühlen.
Leid bedeutet immer Glücklosigkeit. Im Leid ist man unglücklich, traurig, frustriert, depressiv.
Logische Folge daraus, wir umgehen das Leid, indem wir es ignorieren.

Das ist etwa vergleichbar mit der Zigarettenpakumg auf der steht, das man Kebs bekommen kann.
Wir lesen es, aber wir ignorieren es. Weil die Lust (Sucht) eben stärker ist.
Würden wir uns damit identifizieren, würden wir das Rauch aufgeben, eben aus Angst vor Krebs.

Der Verzehr von Fleisch ist also nichts anderes als der Rauch einer Zigarette, oder der übermässige Konsum von Bier, Wein usw.

Auch hier lässt sich niemand eines Besseren belehren, obwohl es mittlerweile 1,3 Millionen Alkoholkranke in Deutschland gibt.

Menschen wollen nicht mit unangenehmen Dingen konfrontiert werden, unangenehm ist die Vorstellung die Leber wird vom Alkohol zerfressen, unangenehm ist die Vorstellung die Lunge zersetzt sich selbst, durch das Jahrelange Rauchen von Zigaretten.
Und unangenehm ist auch zu sehen, wenn ein Tier leidet.
Aus dem Grund schauen Menschen weg, drehen sich um.
Hören weg, legen Zeitungen mit Informationsmaterial beiseite. Sagen offen: Das interessiert mich nicht.

Und wenn sie konfrontiert werden mit Menschen die bereits "infiziert" sind, durch das globale Mitgefühl eines Tieres und ihr Mitgefühl offen vor sich tragen, in Form ihrer Ernährung oder politischen Einstellung, werden diese Ausgegrenzt oder gar angefeindet.
Denn ein Fleischessender, Zigarette Rauchender, Alkoholtrinkender Mensch usw. fühlt sich dadurch bloßgelegt, schuldig, minderwertig, gestört und letztendlich konfrontiert mit etwas das er mit aller Macht von sich weghalten will.

Vielleicht empfinden sie für einen kurzen Moment ein Gefühl des Unbehagens, wenn sie in ihre Bockwurst beißen. Aber das gibt sich wieder, wenn sie in Gesellschaft von anderen Fleischessern sind. Das ist die Normalität und aus dem Grund gibt es noch so wenig Veganer.

Der Mensch verändert sich ganz langsam, einer Evolutionsstufe gleich. Unsere Gesellschaft verändert sich dadurch langsam. Mitgefühl ist etwas sehr heikles, die Erwartungshaltung nach diesem Gefühl ist immer noch sehr groß.
So erwarten Menschen etwas zu bekommen, wenn sie etwas geben, sei es materieller Natur oder eben Gefühlsmässiger.
Ein Tier kann jedoch nicht die gleichen Ansprüche erfüllen wie ein Mensch.

Die meisten Menschen leben ihr Mitgefühl in Gesellschaft von Menschen aus.
Gerade auf Facebook erlebt man oft ein Hochjubeln und Hochloben, wenn Mensch etwas tolles vollbracht hat. Das tut gut, das Mitgefühl wird dann zu einem Handel: Ich tue etwas und ich bekomme etwas zurück

Im Tierschutz verhält es sich anders. Ich tue etwas und wenn ich Glück habe, überlebt das Tier, aber oft genug stirbt es auch früher oder später.
Das Zurückgeben von Gefühlen, einem Danken, ist nicht Sinn und Zweck unseres Handelns.

Als Tierschützer wissen wir nie wieweit wir Erfolge im Sinne von: "Überleben des Tieres" sichern können.
Es bleibt beim Geben und hinterlässt ein Gefühl von Trauer, wenn das Tier stirbt.

Wir lernen dadurch etwas ganz besonderes, der Handel von Geben und nehmen findet in uns selbst statt und ist nicht mehr abhängig von anderen.
Wenn wir erleben, das ein Tier überlebt, oder das es einem Tier gut geht, schüttet das Glückshormone aus.
Die gleichen Glückshormone die auch durch andere Menschen ausgeschüttet werden, die uns loben.

Wir lernen auch, das ein DANKE von anderen nicht wichtig ist. Weil wir das was wir tun, für jemand tun, der nicht unsere menschliche Sprache spricht. Sein Danke ist für uns oft nicht sichtbar und doch ist es da, wenn es dem Tier das wir betreuen gut geht, wenn es überlebt und alt werden darf. Wenn es in Sicherheit ist.

Das ist ein Danke genug.

Ein Veganer zu sein, bedeutet sich dem Leben zu stellen. Dem eigenen mit all dem Suchtpotential das in uns schlummert, wie dem der Mitlebewesen die auf dieser Welt leiden.
Veganer zu sein bedeutet auch sich zu konfrontieren mit dem was man will. Käse ist für viele Veganer anfangs ein Verzicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das verändert sich mit der Zeit.

Ich z.B. werde nie ein perfekter Veganer sein, ich nehme Medikamente und ich achte nicht so sehr auf Palmprodukte und co. Kurzum ich lebe zwar bewusst, aber noch nicht ökologisch und wertfrei.

Das einzige  (das wird sich auch noch verändern mit der Zeit) das mich zum Veganismus treibt, ist das Wissen um das Leid der Tiere - ist die Pflicht Tieren ein gutes Leben zu bieten. Vegan zu leben bedeutet das Tierleid Global zu betrachten. Ich versuche dabei nicht allzu dogmatisch vorzugehen, doch ist es mir sehr wichtig eine Vorbildfunktion zu haben, für meine Tochter, die seit Geburt an Vegetarierin ist und mit mir und meiner Frau seit einem Jahr Vegan (so gut wie) lebt.

Ich erlebe ihre Welt mit einer Natürlichkeit (sowohl in der Ernährung als auch im Verständnis für Tiere) die es in meiner Kindheit nicht gab. Das bewundere ich sehr. So zeigt sie mir täglich wie leicht es ist, Vegan zu leben.
Gleichzeitig ist die Leichtigkeit das Resultat unserer Art mit Tieren umzugehen. Auf unserem Hof leben auch ehemalige Nutztiere ein Leben in ( räumlich eingeschränkter) Freiheit.
Das ist es was uns vorantreibt, was den Veganismus fördert und fordert. Ein Huhn zu halten mit einem guten Gewissen, bedeutet eben auch Abschied zu nehmen von Hühnerfleisch und Eier.
Ein gutes Gewissen habe ich nur, wenn ich merke, dass es meinen Mitlebewesen gut geht, sie leben dürfen und alt werden dürfen.
Denn eines darf man als Mensch nie vergessen.

Wir sind für ihr Leben verantwortlich. Ohne uns Menschen würden sie anders leben, freier und ungezwungener, oder eben gar nicht. Da viele Tiere nur deshalb gezüchtet wurden, um uns zu dienen und für uns zu sterben.
Diese Sicht ermöglicht es mir, auf Dinge wie Eis und Milchschokolade zu verzichten. Mich mit Ernährung so auseinander zu setzten, das ich nach und nach begreife, was meinem Körper gut tut und was nicht.

Diese Sicht ermöglicht mir auch, mich mehr mit mir auseinander zu setzten, mich intensiver wahrzunehmen und mich letztendlich so anzunehmen wie ich bin.

Vegan zu leben ist nicht beschränkt auf die Ernährung. Es ist eine Lebenseinstellung, die beim Essen anfängt und beim globalen Blick auf diese Welt und ihre Lebewesen aufhört.
Vielleicht höft es auch gar nicht auf sondern geht weiter, karmisch gesehen. Aber das kann ich nicht beurteilen.

Vegan zu leben bedeutet, das wir uns verändern. Von einem süchtigen Menschen zu einem freien Menschen.
So sehe ich es...
Und so versuche ich zu leben.

Das Leid ist für mich ständiger Begleiter. Das erlebe ich täglich auf meinem Weg durch unseren Hof. Gestern noch war alles ok und morgen kann schon wieder ein Tier so krank sein, das sein Leben gefährdet ist.

Glück in dem was man tut, nicht indem was man erhält, nachdem man etwas getan hat - das ist mein persönlicher Weg- da möchte ich hin, trotz Leid.

In dem Sinne

Alles Liebe eure Jo vom Tierhof Amoa



Bilduelle: Das Bild stamm von mir. Es zeigt eine Kuh die einen Moment aus ihrer Zwangshaltung ausbrechen konnte, sie sah die Freiheit durch ein winziges Fenster. Ihr Blick sagt mehr als 1000 Worte  ausdrücken können...

Samstag, 10. August 2013

Der Mensch isst... Teil 2




Die Diskussion zum Veggie Day macht mich und Britta nachdenklich, sind wir nun wirklich Omnivoren, oder ist unser Körper eher auf Vegetarische Nahrung konzipiert?

Richtig ist ja für viele Vegetarisch/Vegan lebende Menschen, dass es ihnen gesundheitlich besser geht. Viele fühlen sich energiegeladener, viele gesundheitlichen Beschwerden gehen zurück. Nach einer Heidelberger Studie leben Vegetarier länger als Allesesser, die Argumente sind zahlreich, die Gegenargumente jedoch auch. Wobei hier oft Verbalakrobatik die Hauptrolle spielt, man bekommt um die Ohren geschlagen, was für ein "Gutmensch" man ist, weil man Tieren kein Leid antun möchte - hm, wirkliche gesundheitliche Argumente für eine Fleischnahrung habe ich nur in einem PDF Artikel über Eiweiß gelesen. Tierisches Eiweiß wird schneller und effektiver verwertet als pflanzliches Eiweiß. Ein Baby aus dem armen Mittelalter war kleiner als ein Kind aus heutigen Zeiten. Der Kopfumfang wuchs mit der Fleischnahrung.  Kann das bedeuten das irgendwann in der Zukunft, die Babys die geboren werden, keine durchschnittlichen 54cm groß sind, sondern 64cm? Kann das bedeuten, das unsere Köpfe irgendwann in der Zukunft leicht nach vorne fallen, weil die Wirbelsäule die Schwere nicht auffangen kann? Darüber habe ich natürlich nichts gefunden..

Es kann natürlich auch sein, dass wir nur deshalb Fleischesser geworden sind, um uns mit den großen und mächtigen reißenden Tieren zu messen, den Wölfen, den Luchsen  und den Bären (die auch hier in Deutschland gelebt haben. Den Löwen, Leoparden, usw in anderen Regionen). Ich weiß von Schamanen die die Kraft und Energie dieser Tiere übernehmen wollten, dadurch dass sie ihr rohes Herz verspeisten. Nun wir sind nicht weit davon entfernt. Auch auf den Tellern mancher Fleischesser liegt oft rohes rotes Fleisch, Steak englisch gebraten. Hack und so mancher mag sogar Sushi mit rohem Fisch.

Richtig ist, dass wir alles essen können. Richtig ist jedoch auch, das unser Magen weniger Salzsäure produziert als ein fleischfressendes Tier ( das ja auch in Maßen Gemüse und Obst zu sich nimmt, alleine durch den Mageninhalt des gefressenen pflanzenfressenden Tieres). Richtig ist auch das Hunde ein komplett anderes Gebiss, als wir Menschen, haben. Hunde fressen jedoch auch sehr gerne Gras, Gemüse und sehr wenig Obst - wenn man sie lässt, fressen sie einem sogar die Haare vom Kopf ;)

Richtig ist, dass der menschliche Darm eine enorme Länge vorweist. Ein Hund hat z.B. einen 1m langen Darm.
Bei einem erwachsenen Menschen ist der Darm 8 m lang.

Ich las das der Hundedarm halb so lang ist, wie der Darm eines Pflanzenfressers.

Wenn man diese kleinen Unterschiede sich mal vor Augen führt, ist es nahezu klar, warum unsere Organe bei zu viel Fleischgenuss erkranken.
Mittlerweile weiß man, das von zuviel rotem Fleisch Darmkrebserkrankungen begünstigt werden. Die Epic Studie (EPIC steht für European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) hat hier interessante Ergebnisse erzielt. Dabei haben die Wissenschaftler festgestellt: Pro 100 g  rotem Fleisch, welches zusätzlich zu der von Ernährungsexperten empfohlenem Höchstmenge verzehrt werden, steigt das Darmkrebsrisiko um 49 Prozent. Bei einer Erhöhung des Wurstverzehrs um 100 g am Tag, wächst das Risiko sogar um 70 Prozent.

Die empfohlene !Höchstmenge! besagt 600 g (empfohlene Menge zwischen 300 und 600 g Fleisch, wozu die Wurst dazu gehört) Fleisch pro WOCHE. Wenn man sich  meinem Blogeintrag von Gestern mal anschaut wie viel Fleisch der Normal-Verbraucher pro Tag zu sich nimmt, dann begreift man, warum Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Bluthochdruck usw. schon fast zur Normalität in den Arztpraxen ausartet.

Jedes Pflanzenfressende Tier, frisst auch eine kleine Portion Fleisch. An jeder Pflanze sitzen kleine Lebewesen, wie Käfer, Milben, Spinnen, Grillen, Ameisen usw. die mit verzehrt werden. So gesehen gibt es zwar keine 100% Pflanzenfresser, aber der Kleinteil an Lebewesen schadet nicht weiter.

Der Gedanke, dass der Mensch eigentlich mehr zu den Pflanzenfresssern gehört als zu den Fleischfressern (alleine wenn man die empfohlene Fleisch Ration pro Woche beachtet, ein fleischfressendes Tier benötigt wesentlich mehr Fleisch als ein Mensch), ist daher nicht so weit von der Hand zu weisen. Wir sind nur im Laufe der Evolution auf den Geschmack von Fleisch gekommen. Doch das was Fleisch einst war, ist es schon lange nicht mehr. Unser heutiges Fleisch ist durchsetzt mit resistenten Mikroorganismen, aus dem Grund schlägt Antibiotika nicht mehr an, Humanmediziner können dem nicht entgegen wirken, Krankheiten sind daher schwieriger zu behandeln. Hauptursache ist der massenhafte Einsatz von Antibiotika in der Tiermast. Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor einem Zeitalter, in dem Antibiotika gegen Bakterien nichts mehr ausrichten können.

Und das nur weil Fleisch in Massen produziert und verzehrt wird.

"Fleisch ein Stück Lebenskraft"?

Die unten aufgeführten Artikel beweisen:
Mit Sicherheit nicht!!!

In diesem Sinne

Namasté

Eure Jo




Hier die Artikel die ich zum Thema gefunden habe:

http://www.euroveg.eu/evu/german/news/news962/omnivore.html

http://www.neurodermitis-behandlung.com/Home/Startseite/Ist-der-Mensch-ein-Fleischfresser--Pflanzenfresser-oder-Allesfresser-/42d15/

http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-8904526.html

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bstuecke/15258/index.html

http://www.zeit.de/2010/33/Vegetarismus-Essay

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Macht-zu-viel-Fleisch-krank-106283.html

http://gesundheit.euoh.org/fileadmin/templates/uploads/pdf/Krebs_Diabetes_und_ernaehrung_Ergebnisse_EPIC-Studie_Teil_2.pdf

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/25/antibiotika-im-grill-fleisch-unsichtbare-gefahr-fuer-die-gesundheit/