Samstag, 1. März 2014

Noch 64 Tage




Noch 64 Tage dann haben wir das erste vegane Jahr geschafft.
Dabei ist mir folgendes Aufgefallen:

* Als Pflanzenesser musst du dich bei jeder Gelegenheit dafür rechtfertigen, das du keine Milchprodukte und kein Fleisch isst.

* Dir wird vorgeworfen, du bist ein Gutmensch, wenn du dich gegen das Ausbeuten der Tiere einsetzt.

* In Foren und Communitiys zum Thema Vegan gibt es garantiert eine kleine Gruppe die dir versucht klar zu machen, dass du kein "richtiger Veganer bist". Irgendeiner ist immer Veganerer ;) als der Rest. Es wird von dir erwartet das du dich mindestens zu 100% Vegan ernährst, sonst wirst du a) gemieden b) belächelt und c) deine Posts werden regoros negativ kommentiert.

* Wenn du Oreo Kekse isst, bricht ein riesen Tumult in Facebook aus, zum Thema Tierversuche. Das Facebook das bislang überlebt hat, ist ein Wunder, so weit ich es nämlich nachvollziehen konnte, bricht ein solcher Shitstorm mindestens einmal am Tag aus und das seit dem Oreo vegane Kekse produziert.

* In Gesprächen mit Fleischessern wird dir vorgeworfen, das du a) das Ökosystem zerstörrst, weil du die Pflanzen isst, die für die "armen" Nutztiere gedacht sind. b) das du nicht an die verhungernden Kinder in Afrika denkst. c) das du dein Kind falsch ernährst d) das Nutztiere nur deshalb auf der Welt sind, damit Mensch sie essen kann e) das es keine Qualhaltung in Deutschland gibt und das du f) übertreibst mit deiner Ernährung g) das es eine Krankheit gibt die genauso anfängt - wenn du Ettiketten studierst. h) das Gott das Tier für den Menschen erschaffen hat.

* In Gespräch mit der Verwandtschaft, Bekanntschaft kommen garantiert folgende Sätze: "Ich ess auch nur noch wenig Fleisch und wenn überhaupt dann nur noch Bio!" "Bald ernährt ihr euch nur noch von Gras" "Ist aber komisch, du hast gar nicht abgenommen" "Also ich esse heute Abend mein leckeres Steak/Schnitzel/Bratwurst" "Dann bleibt genug für mich übrig" "An deiner Stelle würde ich da noch mal drüber nachdenken, dir fehlen garantiert Vitamine" "Shaya willst du eine leckere Milchschokolade, ich weiß ja du bekommst so was nicht zuhause" "Ach das Biozeug ist doch gelogen" "Ich hab gelesen Vegane Ernährung ist für Kinder nicht geeignet"

* Wenn du Hunde oder Katzen hast: "Ach werden die jetzt auch alle Vegan ernährt?" und wenn du nein sagst: "das ist aber dann kein Vegan mehr /das ist aber inkonsequent, wenn du deine Tiere mit Fleisch ernährst" "Als Veganer sollte man keine eigenen Tiere haben"

* im Restaurant: "Aber sie essen doch noch Fisch?" " Da ist nur ein klein wenig Milch drin" "Vegan was ist das, so was führen wir hier nicht" "Doch das ist Vegan/Vegetarisch (Trotz Speckstückchen!!)"

* In Zeitungen zum Thema Veganem (Er)Leben liest du solche Sachen wie:
"Kinder sollte man nicht vegetarisch und schon gar nicht vegan ernähren weil..." "Studien besagen das alle Veganer/Vegetarier krank sind" "Schauspielerin sagt: Mir schmeckt mein Fleisch" "Veganer sind Dumm!" "Die Gutmenschen sind auf den Weg!


*****************


Wir haben das jetzt fast 1 Jahr überlebt uns Pflanzlich zu ernähren, wir sind weder gestorben, noch sind uns Zähne ausgefallen. Wir haben auch nich viel ab, noch viel zugenommen, wir haben tatsächlich noch Nahrung gefunden, trotz der Unkenrufen, "wir würden jetzt ja gar nichts mehr essen" unglaublich. Auch fühlen wir uns nicht schlecht nur weil wir Oreo Kekse gegessen haben. Unser Kind leidet auch nicht darunter, dass sie keine Fleischwurst essen will. Es ist ein Wunder, aber uns geht es mit der Ernährung erstaunlicherweise sehr gut.

Ich finde wir sind sogar mutig und selbstbewusst, dass wir es bis hierhin ausgehalten haben ohne Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte zu leben.

Den Neulingen wird die Freude an der veganen Ernährung schnell vermiest.

Aber wenn man es durch all die Widrigkeiten hindurch schafft, hat man ein Selbstbewusstsein erlangt, das so schnell nichts mehr umhaut.

Daher geht den Weg weiter und wenn ihr merkt, es belastet euch doch sehr, bei Facebook, Google und Co. in diversen Gruppen gemobbt zu werden, dann hilft nur eines...

Aus der Gruppe austreten (so wie ich es jetzt schon einige Male gemacht habe), Computer aus und das Essen genießen!

Ich kann euch versprechen, ohne diese dauernden Störungen seitens Menschen die alles besser wissen, ist das vegane Leben ein wahres Paradies. :)

Fast ein Jahr Grüße von einer die auf jeden Fall weiter macht...


Eure Jo

Einfügung:
Nein wir haben nicht gesündigt.
Hin und wieder haben wir - weil wir es wollten, trotz das uns alle Konsequenzen für Tiere wie für Menschen bekannt sind, folgende Nahrungsmittel gegessen:

Kuchen bei den Schwiegereltern, Freunden, Bekannten, im Caffee
Latte Macchiato
Milcheis
Bei längeren Besuchen auch mal ein Stück Käse
Butter wenn es keine Margarine gab
Falsch gekaufte Nahrungsmittel, bei denen wir das: Eiweiß, Milchpulver, Gelantine, echtes Canin, Honig nicht lesen konnten, weil die Deklaration so dermaßen klein ausfiel, wir hätten eine Lupe gebraucht.

Eine Sünde ist das nicht (das Wort müsste eigentlich aus dem Duden gestrichen werden), sondern eine Unachtsamkeit, Unkonzentriertheit, Konsumdenken, Heißhungerattacke, Gelüste, einfach nur Hunger, Dummheit, ein quengelndes Kind vor der Supermarktkasse, buddhistische Einstellung....
Es gibt und gab viele Gründe aber eines war mir und meiner Familie immer bewusst...
Für diese Nahrung ist ein Tier gestorben - PUNKT.







Dienstag, 28. Januar 2014

Anti-Speziezismus




Von Mensch zu Mensch - zum Tier

Meine Aktivität auf Facebook, im Blog, der Webseite und auch durch private Kontakte zu anderen Menschen, haben mir viele Felder  - Erlebnis, Erkenntnis, Lern und Gedankenprozesse ermöglicht, ich habe zum Beispiel hier die Möglichkeit ergriffen für die Interessen der Tiere zu werben, in meinem Fall gegen die Ausbeutung sogenannter "Nutztiere" und ins Besondere den Blick lenken auf unseren kleinen Tierhof der zur Zeit 37 Tiere beherbergt.

Ich habe im Gespräch mit anderen Menschen begriffen, das die Lobby von Mensch zu Mensch gesellschaftlich höher bewertet wird, als die Lobby von Mensch zu Tier.
Die Verantwortung menschlicher Existenz liegt (leider) auf einem anderen höheren Level als die Verantwortung tierischer Existenz.
Ich habe auch verstanden, das es teilweise an der christlichen Betrachtung der Herrschaftsbeziehung von Menschen zu Tieren liegt und das Tiere immer noch als notwendige Nahrung des Menschen angesehen werden. Und das möchte ich ändern - kann es aber nur in kleinen Schritten in meinem Leben und in meiner Familie leben. So eine gesellschaftliche Trennung zwischen Mensch und Tier nennt man dann Speziezismus, ich bin ein Gegner davon also ein Befürworter des Antispeziezismus.

Dieser Speziezismus wird uns mit der ersten Milchflasche eingetrichtert.
Das ist nichts das der Mensch mitgebracht hat in dieses Leben, das ist etwas das der Mensch erlernt. Er erlernt, das Tiere eine Sache sind, genau wie Jacken und Hosen und der Nibbes in der Vitrine im Wohnzimmer. Der Mensch lernt, dass Tiere Eigentum des Menschen sind, er lernt, dass Tiere Nahrung des Menschen sind.

Diese Trennung impliziert, dass Tiere anders fühlen müssen als Menschen, denn durch ihren geringen Wert kann man sie nicht mit unseren hohen Wert vergleichen.
Ein Kind das nicht dazu angehalten wird, Tiere zu schätzen, wird nicht erkennen, dass sie geschützt werden müssen. Alles unterliegt einem Lernprozess.

Auch werden Menschen von Klein auf dazu ermutigt tote Tiere zu essen. Die Speisepläne der Kinderernährung sind voll davon. Angefangen mit der Milch von Kühen, den sogenannten "Milchkühen". Statt ehrlicherweise den richtigen Ausdruck: "Mutterkühe" zu verwenden, wird das was sie für ihre Kälber produzieren, dem Menschen vorbehalten. Ein Kind lernt nicht, dass Kühe Kälber gebären müssen und das diese ihnen kurz nach der Geburt weggenommen werden, damit der Mensch seine Milchprodukte im Supermarkt kaufen kann.
Ein Kind erlebt die Welt mit den Blicken die wir Erwachsenen ihnen ermöglichen. Unsere Betrachtung ist somit voller Illusionen und Lügen, damit wachsen wir normalerweise auf.

Wüsste ein Kind, im Alter von etwa 4 Jahren, das Schweine und Kühe wie wir Menschen Schmerzen empfinden, würde sein Blick sich verändern.
Ich erlebe es an meiner Tochter, die die ersten Lebensjahre Vegetarisch aufwuchs und nun Vegan lebt. Sie ist 6 Jahre alt und erlebt die Welt anders als viele ihrer Freundinnen. Letztens kam sie nach Hause und meinte: "Mami es ist doch richtig, das Gummibärchen aus Tier-Gelatine bestehen und es aber auch Gummibärchen gibt die keine Gelatine haben?"
Diese Frage beschäftigte sie so dermaßen, das sie eine Diskussion im Kindergarten anregte und sich lautstark mit ihren Freundinnen stritt. Das Ganze wurde dann von der Kindergärtnerin aufgelöst die den Kindern erklärte das Gelatine ein tierischer Bestandteil ist und meine Tochter war super stolz darauf, das sie den anderen Kindern erklären konnte, das a) wegen Gummibärchen auch Tiere sterben müssen und b) dass das nicht sein muss, da es auch Gummibärchen gibt, bei denen keine Tiere sterben müssen.

Das alles geschieht automatisch, einmal angeklickt ist es ein Selbstläufer. Mein Kind wird nicht von uns mit Veganen Gedankengut vollgestopft, es hat gelernt die Welt zu betrachten und zwar mit eigenen Augen. Ich bin jedesmal überrascht, wenn meine Tochter mir erklärt was Vegan ist und was nicht.
Sie kann selbst entscheiden und die Entscheidung Vegan fällt ihr bei der Fülle der Nahrungsmittel die wir essen, nicht schwer.

Natürlich gibt es Momente da zieht sie ein Überraschungsei einer veganen Schoko vor. Ich hoffe nach wie vor, das irgendjemand auf die Idee kommt Vegane Schoko für Überraschungseier zu nutzen, das währe ein absoluter Kassenschlager, meine Tochter wartet nur darauf und ich auch :)

Das leben eines Kindes wird von uns Erwachsenen geprägt, unsere Welt so wie wir sie wahrnehmen geben wir weiter an unsere Kinder.
Nur ist es oft nicht die reale Sichtweise die wir an sie weiterreichen. Sie wissen nichts von der Zerstörung des Klimas, durch Güllegase und Co (Klimaschädlicher Gase durch Massentierhaltung). Sie wissen noch nicht mal das Kühe Kälber bekommen MÜSSEN, damit sie ihre Milch trinken, die sie oft nicht vertragen.
Wir leben in einer scheinbar funktionierenden Welt, die jederzeit ihren Geist aufgeben könnte - weil wir Menschen Speziezismus betreiben - nämlich zwischen uns und unseren Mitlebewesen.

Kinder erfahren auch nicht, das Bienenvölker für unser Überleben wichtig sind. Genauso wenig erfahren sie, das die Kinderwurst aus kleinen Schweinen besteht die unter Qualen gehalten und dann getötet werden.
Kinder erleben die Tierwelt sehr verzerrt, durch Zoos, Zirkuse und Bilderbücher bekommen sie eine heile funktionierende von Menschen geprägte Tierwelt präsentiert, die mit der Realität absolut nichts zu tun hat.

Und genau wegen dieser Verzerrung verändert sich unser menschliches Bewusstsein nur sehr langsam.
Die Welt mit realistischen Augen wahrzunehmen erfordert Mut, den viele Erwachsene nicht haben, sie leben eben Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen (Trickfilm).

Und diese Sicht geben sie weiter an ihre Kinder, und diese an ihre und so weiter und so fort.

Wir waren letztens auf der Veggi Messe in Wiesbaden, dort haben wir unter anderem ein super leckeres Eis gegessen. Da kam uns ein älterer Mann entgegen, er fragte: "Und euch schmeckt das Eis? Aber da ist doch keine Milch drin oder?
Aus was besteht es denn dann?"

Eigentlich war ihm die Antwort nicht wichtig, denn gleich darauf stöhnte er laut auf:

"Und ich habe so einen Hunger auf Schweinshaxe und Currywurst!" Wir mussten grinsen, meine Freundin sagte lächelnd: "Da sind sie jetzt aber sehr falsch hier, das hier ist eine Veggi Messe!"

Ich stellte mir die Frage, warum es ihn ausgerechnet zur Veggi Messe zieht, wenn er Gelüste nach Schweinshaxe verspürt. Was hat ihn bewogen uns anzusprechen?
War es das schlechte Gewissen. war es provokation (es schien nicht so) oder einfach nur die Tatsache das es noch eine andere Welt gibt und das Eintauchen mitunter schmerzhaft sein kann...

Wenn wir Erwachsene anfangen die Welt mit realen Augen zu sehen, geht es uns erst einmal wie diesen alten Herren, wir blicken uns um und bekommen erst einmal Hunger auf das was wir kennen.

Es ergeht uns so wie Neo (Film: Matrix) der sich zwischen zwei verschiedenen Tabletten entscheiden muss, zwischen der Welt die er kennt oder zwischen der Welt die Real ist.
Neo entscheidet sich für die Realität und das tut erst mal weh, denn er begreift, so wie es einst war, wird es nie wieder sein.

Und genauso ist es, wenn man sich gegen den Speziezismus entscheidet, der Mensch fällt von seiner hohen Leiter hinab auf die Erde, wie der Turm von Babel brechen alte Muster zusammen. Alles ergibt einen neuen Sinn.
Wo vorher nur das übergeordnete menschliche ICH war, gibt es ein WIR, wir Lebewesen.
Und auf einmal wird einem bewusst, wie klein unsere menschliche Existenz wirklich ist.

Diese Erde, die Lebewesen darauf - all das ist Teil von uns allen.
Mit Speziezismus erheben wir uns über das hinweg, Mitgefühl anderen Lebewesen gegenüber ist durch die Entfremdung und Unterdrückung anderer Lebewesen nahezu unmöglich.
Teil des Ganzen bedeutet wir haben eine Verantwortung für uns selbst wie für unsere Mitlebewesen, wie für unsere Welt.

Mahadma Gandhi soll einst zu Albert Einstein, auf die Frage, was Namasté zu bedeuten hat, gesagt haben:

"I honor the place in you in which the entire universe dwells.
I honor the place in you which is of love, of truth, of light and of peace.
When you are in that place in you and i am in that place in me,
we are one!"

auf Deutsch:
"Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind."

Und das ist in wenigen Worten das Resultat von Anti-Speziezismus und eine schöne Erklärung für:

Namasté

Euch alles liebe von eurer Jo vom Tierhof Amoa

Montag, 20. Januar 2014

Interview zum Thema Tierliebe - Campus TV Siegen



Heute hat mich ein Team vom Campus TV aus Siegen zum Thema: "Tierliebe" Interviewt.

Die Dreharbeiten hab ich überlebt... (und wie immer hatte ich furchtbares Lampenfieber) und jetzt kann ich nicht schlafen... das TV Team war super nett... die Fragen interessant - so sehr, das sie mir immer noch durch den Kopf gehen...  Was ist Tierliebe? Eine Frage die mich nachhaltig beschäftigt und nicht schlafen lässt...  Petplay (bitte Googeln, falls unbekannt, ging mir nämlich nicht anders...) Zoophilie, Pelzträger, Luxushundepensionen usw... - und irgendwo zwischendrin wir - Tierhof Amoa.
Ist Tierliebe wirklich individuell - "darf" man es überhaupt so sehen?

Bevor ich erfuhr wer sich noch als "Tierlieb" bezeichnet, empfand ich Tierliebe als Individuell und habe das auch so im Interview erwähnt. Jetzt da ich mich tiefer mit diesem Thema beschäftige, bin ich mir dessen nicht mehr so sicher.

Was ist Tierliebe?
Ist es  "Liebe" die ich für unsere Tiere empfinde, oder ist es mehr Hochachtung, Respekt vor ihrer Natur, ihrer Würde, ihrem Dasein. In meinem Kopf schallt das zweite viel lauter als das erstere - Hochachtung, Respekt, Würde, Dasein. Aber stimmt das wirklich?
Oder ist es mehr der Egoismus dem armen Tier zu helfen, um dadurch ein gutes Gefühl zu erhalten. Brauch ich somit den Egoismus um die Arbeit zu tun die ich tue?
Oder ist es das globale Verständnis für die Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur. Ohne das eine - nicht das andere... Großes JA in meinem Kopf... oder hätte ich das einfach nur gerne und blende das Ego einfach mal kurz aus...

Ist es wieder nur der menschliche Blick von oben herab auf die anders seiende Kreatur?

Eine frühere Bekannte hat ihrer toten Katze das Fell abziehen lassen als Zeichen ihrer Liebe und Trauer und weil sie etwas zurück behalten wollte, als liebevolle Erinnerung. Für mich war das unvorstellbar, ich würde so etwas nicht tun, das weiß  ich... jetzt nicht und wahrscheinlich auch nicht in der Zukunft. Einfach weil ich das körperlich unversehrte nicht mit meinem Blick auf Mensch und Tier in Verbindung bringen kann.

Was ist eigentlich Liebe?
Wenn wir schon das Thema Tierliebe betrachten, müssen wir uns auch allgemein mit dem Thema Liebe befassen  (wiedermal, für die diejenigen die jetzt nachhaltig gähnen - ich kanns nicht ändern, es ist der Dreh und Angelpunkt meines Lebens). Im Interview sagte ich: Liebe ist frei.
Ich empfinde es auch bei näherer Betrachtung so, dass Liebe frei ist. Der Mensch schränkt sie in seinem Egoismus ein, er kettet und zäunt und bindet und dabei spielt es keine Rolle ob es ein menschlicher Partner oder ein tierischer Begleiter ist - dennoch ist Liebe in ihrer Begrifflichkeit frei, sowohl spirituell als auch rational.

Während uns Menschen, die wir Lieben, enttäuschen und verletzen können, ist die Liebe zu einem Tier stets ungetrübt, außer es beißt mal ordentlich zu, oder es ist alt, gebrechlich oder krank. Oder ein Mensch (oft ein Baby) nimmt den Platz ein und das Tier wird verbannt aus unserem Leben.
Die Liebe zu einem Tier - ist es nicht vielmehr die Macht die wir uns selbst geben, es in unser Leben zu holen und wieder zu verabschieden, wann immer wir das wollen.
Ist es wirklich liebe?
Und was ist der Unterschied in der Liebe zu einem Partner, dem eigenen Kind und dem (z.B.) geliebten Hund? Und schon ist der Mensch wieder auf der höchsten Sprosse der Leiter, denn ich weiß jetzt schon viele werden sagen: "Natürlich geht mein Partner und mein Kind vor!"
Arterhaltung sage ich... und werde wahrscheinlich gleich gesteinigt werden  ;)

Wie denkt ein Zoophilist darüber... ich halte ihn für pervers, krank. bedauernswert.  Er wird von sich behaupten das er das Tier das er missbraucht liebt.
Was für mich pervers ist, ist für ihn die wahre Erfüllung und die wahre Einschränkung, er wird Gesellschaftlich dafür geächtet werden und er weiß es... egal wie sehr er es dreht und wendet, er weiß, dass was er macht ist gegen die Norm, gegen jeglicher Moral und Ethik..

Eine andere Betrachtungsweise:  für den Homophoben Mensch sind wir der Horror pur und die Geisel der Menschheit.
Normalität ist das was Mensch daraus macht und das in jeglicher Richtung. Doch während wir Homosexuelle niemanden schaden mit unserer Liebe zum gleichen MENSCHLICHEN Geschlecht. Kann der Zoophilist einem Tier Schaden bereiten - hier spielt der Wille des Tieres (so denke ich)  eine untergeordnete Rolle.
Und doch wurden wir über viele Jahre in eine Schublade gesteckt.

Moral ist änderbar, die Zeit gibt vor was Normal ist... Mögen die Götter es vermeiden, dass Zoophilie eines Tages Normalität erlangt. - Ja hier streikt meine hohe Erwartung der Toleranz an mich selbst.

Und doch formt sich tief in meinem Kopf die Frage, ob nicht alles was Mensch im Stande ist zu tun, einer menschlichen und somit selbstgemachten Normalität entspringt. Wir töten, wir vergewaltigen, wir missbrauchen, wir bemächtigen Mensch wie Tier.
Der Mensch ist zu allem fähig und nur die Moral und Ethik hindert uns all das auch auszuleben.
Der Geist des Traumes ist ein unendliches Spiegelbild unserer wahren Natur.
Die Entscheidungsfähigkeit lässt uns oft inne halten und abwägen.

Aber mal im Ernst wenn der Mensch zu allem fähig ist und dieses menschliche in uns Normalität bedeutet, ist nicht auch Zoophilie normal - als Teil unserer Grenzenlosen Macht und Gewalt gegen alles und jeden?

In mir ist schon den ganzen Abend ein leichtes Würgegefühl, entweder ich werde krank oder das Thema macht mich krank...
Ich werde noch nachdenken heute Nacht, denn dieser philosophisch, psychologischer Gedankenkreisel lässt mich noch lange nicht schlafen.

Ein Fazit wird es hier nicht geben, dazu ist mir das Thema zu ernst. Ich brauche Zeit um den Blick zu klären und vielleicht eine Antwort auf die Ego Frage zu erhalten:

Für wen tue ich das wirklich, für die 37 Tiere die bei uns leben, oder nur für mich?
Ändern wird es nichts, unsere Tiere werden nicht unter meinem Ego leiden, aber es klärt einiges in mir. Bin ich wirklich so uneigennützig? Eine Frage die ein hohes Potential an Eigenwahrnehmung fordert...
Ich ziehe mich gerade (mal wieder) aus... merkt ihr es ;)

Den Zuschauer Termin für die Dokumentation bekommt ihr rechtzeitig mitgeteilt...
Namasté

Alles Liebe eure Jo vom Tierhof Amoa

Weitere Infos: http://www.ctv.uni-siegen.de/
Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierliebe

Mittwoch, 1. Januar 2014

Abschließende Neujahrsgedanken - Rückblicke...

Ich mache es mir heute sehr einfach, erst einmal wünsche ich allen die uns begleitet haben ein schönes neues Jahr 2014 und dann bitte ich euch auf meinen anderen Blog zu klicken, denn dort habe ich meinen Text und Dankessagungen auch für den Tierhof Amoa gespeichert.

Ich hab euch lieb und sage einfach mal:

Bis später!!!

Das Jahr ist lang, es hat ja eben erst angefangen, es trägt so viel in sich... ich bin gespannt!!
Alles liebe eure Jo

Abschließende Neujahrsgedanken - Rückblicke hier auf Jobrisha. (Bild anklicken - DANKE!!)

 Für mich - für EUCH!!!

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sylvestergefahren für die Tiere




Sylvester

Was für die Menschen ein lautes Jahres Ende mit der Hoffnung auf einen tollen Jahres Anfang bedeutet, bedeut für die Tiere im Wald der blanke Horror. Jedes Jahr fliegen Millionen Euro mit einem Krach in den Himmel, Füchse, Rehe, Hasen, Wildschweine werden aufgescheucht und rennen in Panik und Verwirrung durch den Wald. Verletzungen sind an der Tagesordnung.
Aber nicht nur bei den Wildtieren herrscht Panik. Viele Artikel der letzten Jahre berichteten:  Pferde und Kühe brachen aus, sprangen in Panik über die Zäune und verletzten sich dabei.  Vögel wurden durch Raketen aufgescheucht und verletzt.

Jedes Jahr aufs Neue erleben Tiere Panik und Leid, weil Menschen das Jahresende mit lauten Böllern und Raketen feiert.
Ich bin stolz sagen zu können, dass ich noch nie einen Böller, Rakete oder dergleichen gekauft oder selbst benutzt habe. Ich denke seit meiner Kindheit an die Tiere die darunter leiden können, denn ich bin am Rand des Waldes aufgewachsen und konnte hautnah miterleben wie Rehe in Panik flüchteten. Wer einmal erlebt hat, was passiert wenn durch Sylvesterraketen die Tiere Panik bekommen und über die Zäune der Gärten springen um vor einer lauten unbekannten Gefahr zu flüchten, der sieht die Dinge mit anderen Augen.

Ich bitte daher, auch im Namen meiner Familie und meiner Tierhof Amoa Helfer und  Freunde, an diesem Tag an die Tiere im Wald und im Haus zu denken.
Peta hat ein paar gute Verhaltensregeln für die Haustiere zusammengefasst.
Bei Hunden ist es vor allem wichtig Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln, sie müssen das Gefühl haben, das alles in Ordnung ist. Je Ruhiger wir sind, desto ruhiger werden sie. Unsere Katzen lenken wir z.B. mit Leckerlis ab, damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die Hühner lassen wir im Stall und bei den Schafen muss jemand bleiben, bis das Sylvesterfeuerwerk endet, damit sie nicht in Panik über die Zäune springen.

Letztes Jahr hatten wir viel zu tun, um unsere 3 Schafe daran zu hindern auszubrechen, dieses Jahr sind es 5 Schafe. Mit dem Jahresende werden gleichzeitig unsere 2 Hunde  und  unsere 16  Katzen Panik haben. Sylvester ist für unsere - wie eurer Tiere Stress hoch drei.

Für uns wird der Stress erst enden, wenn der letzte Böller verklungen ist... erst dann können wir auf ein neues friedvolles Jahr anstoßen!

Wir wünschen euch und euren Tieren ein gutes Jahresende!
Und ein gutes und friedvolles Jahr 2014!
Alles liebe
Eure Jo vom Tierhof Amoa


http://www.peta.de/web/festtagsgefahren.895.html

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Festtage und alles Gute zu Weihnachten!!!



Es weihnachtet und ich wünsche euch ein besinnliches Fest und friedvolle Tage!

Alles liebe vom Tierhof Amoa und von mir eurer Jo

Ich gedenke heute aller Gänse und Hühner die getötet wurden, damit Menschen sie essen ...
Ich gedenke aller Rehe und Wildtiere die getötet wurden, damit Menschen sie essen ...
Ich gedenke aller Tiere, die getötet werden, damit Menschen sie essen ...





Mittwoch, 2. Oktober 2013

Tierschutz un(d) Dankbarkeit




Da ich nicht mehr schlafen kann, habe ich mir die Chroniken meiner Facebookfreunde angesehen und bin auf etwas interessantes gestoßen.
Das Thema Dankbarkeit im Zusammenhang mit dem was wir tun.
Gerade bei Tierschützern ist oft eine Art Bewertungssystem vorhanden,  sie tun etwas und erwarten gleich darauf ein Überschütten von Dankbarkeit.
Ich habe folgendes in einem Kommentar geschrieben:
"Was bedeutet euch ein "Dankeschön"?
Bitte nicht falsch verstehen, ich verstehe euch! Ein Danke wenn es vom Herzen kommt ist auch mir sehr wichtig und ich freue mich darüber. Aber dennoch stelle ich mir manchmal die Frage, ob ich zu viel Erwartungen an mein Gegenüber habe. Es gibt Situationen die wir nicht erkennen (und beeinflussen) können, weil wir nicht da sind. Vielleicht ist die Person der du etwas gutes getan hast, im Stress gewesen, vielleicht war sie krank... vielleicht ist ihr Danke dir nicht genug...
Warum sie sich nicht so bedankt hat, wie du es erhofft hast, weißt du letztendlich nicht. Was dich vielleicht stört ist nicht das nicht erhaltene Danke, sondern etwas ganz anderes. Wir erwarten manchmal eine Art Belohnung für etwas was wir tun, das ist ein unbewusstes, teils auch aus der Kindheit entstandenes Bewertungssystem.
Mir ging das früher genauso. Heute lege ich meine Aufmerksamkeit in das was ich tue und nicht in das was ich zurück erhalte.
Somit kann ich einfach dankbar sein, dafür das ich bin wie ich bin. Statt auf Dankbarkeit von anderen zu hoffen."


Dankbarkeit ist ein zentraler Begriff, ich lese auch oft die Worte: "Das Tier wird dir Dankbar sein"

Tiere sind nicht dankbar, sie lieben uns anders als wir Menschen sie lieben. Sie zeigen uns ihre Zuneigung anders als wir sie zeigen. Und das was wir daraus machen, ist reine Interpretation.
Ich zum Beispiel würde mich als Katzenversteherin einschätzen, bei Hunde bin ich eine totale Versagerin, hätte ich nicht meine Freundin Marie (die Hunde wirklich versteht!) an meiner Seite, würde ich überhaupt nichts über dieses Versagen wissen. Ich liebe meine Hunde, aber ich verhalte mich ihnen gegenüber wie gegenüber anderen Menschen, wie gegenüber meiner Tochter. Ich rede mit ihnen in meiner Sprache, statt ihre Sprache zu erkennen und zu verstehen.

Ich kann ihr Leid und ihre Trauer erkennen,  aber ich kann nicht erkennen was ich tun muss, um bestimmte Dinge von ihnen zu erreichen. Kurz um, ich mache auch vieles falsch in der Kommunikation mit Bella und Blue. Das ich etwas falsch mache, ist mir bewusst, wie ich es richtig mache, das muss ich erst lernen.

Der Begriff Dankbarkeit ist ein menschlicher Begriff, der im Bezug zu Tieren keinerlei Bedeutung hat. Wenn man ihr Leid verändert werden sie entspannter, sie können wieder am Leben teil nehmen. Durch ihre Freude empfinden wir ihre Dankbarkeit.
Doch ihre Freude und ihre Lebenslust leben sie nicht FÜR UNS aus, sondern für sich selbst.

Versteht ihr was ich meine??

In diesem Sinne
Seit Dankbar für eure Liebe und euer Mitgefühl, statt Dankbarkeit von anderen zu erwarten.
Das erspart euch viel Frust und Trauer und letztendlich auch die Ungewissheit auf etwas zu hoffen, das vielleicht da ist, aber das ihr in eurer Erwartungshaltung nicht erkennt...

Namasté
Eure Jo vom Tierhof Amoa.




Bildquelle: http://www.philipp-winterberg.de/dankbarkeit.php

Freitag, 20. September 2013

Heute ist Weltkindertag





ich möchte heute einfach mal frech sein und euch alle erinnern, dass wir ALLe in der Lage sind, den Hunger der Kinder (die mit jedem Wimpernschlag von uns sterben) zu verhindern.
Wir müssen anfangen umzudenken, uns bewusst machen, das unser Glück auf den Tot vieler Menschen und Tiere aufgebaut ist. Unsere Ernährung fordert viele Opfer, die wir bereitwillig und ohne nachzudenken hinnehmen. Wir ignorieren das Leid der Tiere die wir ausbeuten und essen, so ignorieren wir auch das Leid der Ländern, in denen Kinder verhungern, weil die Nahrung die sie so dringend benötigen, die Nahrung derer ist, die wir letztendlich schlachten und verzehren.

Der Anbau der Güter die bei uns auf dem Tisch landen, kommt oft aus Ländern, deren Menschen ausgebeutet werden und das garantiert uns den niedrigen Preis und einen vollen Magen.

Wir müssen umdenken lernen, um diesem Tag, den Kindern dieser Welt wirklich gerecht werden zu können.

Fangt im Kleinen an, ihr müsst nicht sofort Vegan werden, eine Umstellung braucht Zeit. Macht euch bewusst, was ihr an Nahrung kauft, was ihr wirklich benötigt um Satt zu werden.
Macht euch bewusst woher die Nahrung stammt.
Macht euch bewusst, das z.B. für ein Kilo Reis aus Afrika viele Menschen sterben müssen, die diesen Reis auf den Feldern für euch anbauen und selbst am Hungertuch nagen.
Macht euch bewusst, das für ein "gutes Stück Fleisch" Getreide angebaut werden muss, um die Tiere zu ernähren, dieses Getreide hätte eine ganze Familie über Tage hinweg ernähren können.
Zeigt auch Interesse für das Leben der Hühner, deren Eier ihr kauft. Woher sie stammen und wie es ihnen geht. Bittet um einen Blick in die Ställe der Kühe, deren Milch ihr trinkt.
Macht euch bewusst, dass ihr eine Verantwortung für diese Welt habt, auf der auch eure Kinder leben.

Fangt an vegane Speisen in eure Ernährung einzuplanen. Fangt an Vegetarier/Veganer zu werden.
Wir alle sind beteiligt am Leid anderer Völker und am Hunger der Kinder dieser Welt.
Wir alle können etwas dagegen tun.

Wir müssen nur erwachen und zwar JETZT.

Ich wünsche euch einen guten Morgen!
Einen schönen Tag und eine gute ZEIT auf diesem Planeten!

Namasté
Alles liebe von der Jo
vom Tierhof Amoa


Bildquelle:
Dieses Bild habe ich im Internet gefunden. Wenn die Veröffentlichung nicht rechtens ist, bitte melden, dann entferne ich es wieder. DANKE.


Dienstag, 17. September 2013

AMOA das sind wir! Update: Unsere Tiere.

Zur Zeit leben bei uns 24 Tiere, bis zum Oktober kommen noch 6 kleine Kätzchen, sowohl aus der Türkei, Bulgarien, als auch aus Rumänien.

Ich möchte euch ein wenig von unseren Tieren erzählen.

Heute zum Beispiel kamen drei kleine Kätzchen aus Rumänien an. Zwei werden wahrscheinlich bleiben, eines werde ich wahrscheinlich im laufe der Zeit an einen lieben Menschen vermitteln.
Ich kann nur behinderte Tiere (oder Katzen die bereits einen Paten haben, oder Katzen die mein Herz so dermaßen aufgewühlt haben, das sie einfach zu mir gehören) behalten, Tiere die niemand will. Weil unser Platz begrenzt ist, muss ich auch Tiere vermitteln (was ich darunter verstehe und wie eine Vermittlung aussieht, beschreibe ich weiter unten). Aber jedes Tier das hier ankommt, ist Teil unserer Familie und wird auch als solches betrachtet.
Wir haben kein Konzept, wie vielleicht andere Gnadenhöfe es haben. Wir empfinden uns auch nicht als Gnadenhof oder Tierasyl. Amoa das sind wir alle. Mensch wie Tier.


Katzen aus Rumänien:
Die drei sind heute aus Rumänien gekommen, sie hatten wie viele unserer Tiere kein schönes Leben.


Moon

Stiles hat wie man sehen kann nur ein Auge. Ich habe es mittlerweile aufgegeben viel erfragen zu wollen, warum, weshalb die Tiere so verletzt wurden. Meistens will man die Antwort nicht hören, man will die Ohren verschließen, vor so viel Unmenschlichkeit. Die meisten Tiere die bei uns leben wurden schwerst misshandelt. Ein Mensch tat ihnen so dermaßen weh, dass sie um ihr Leben kämpften mussten und gewannen. Aber unter welchem Preis. Stiles verlor sein Auge.
Stiles wird auf jeden Fall bleiben, er sucht einen Paten.

Izzi 
Izzi lebte bei einem älteren Ehepaar unter sehr schlechten Bedingungen in einem feuchten Loch im Boden. Als Izzi bei mir ankam, inspizierte sie gleich ganz Neugierig den Raum und knurrte jede Katze an, die ihr zu Nah kam, sie sprang von Schrank zu Schrank und liebte es, von oben herab auf die anderen Katzen zu blicken. Sie ist total verschmust und sie hat weder Angst noch Panik. Izzi sucht einen Paten.

Luna (verstorben März 2014)

Luna hatte eine schwere Verletzung, die mittlerweile  abgeheilt ist. Was mit ihr geschehen ist, weiß man nicht. Man fand sie halb tot als lebendig. Luna gehört zu meinen Herzenskatzen und wird auf jeden Fall bleiben. Luna sucht einen Paten.

Die Katzenfamilie:
Die Tiere kamen hier fast verhungert an und wir bangten Tagelang um ihr Leben.

Chess
Chess ist mittlerweile über dem Berg. Kurz nachdem er hier war, hörte er auf zu fressen und zog sich von den anderen zurück. Es sah so aus, als hätte er die Lebensfreude verloren. Gut das wir eine tolle Tierärztin haben, mit Medikamenten und Katzen Aufzuchtmilch  wurde er wieder Gesund. Chess hat eine Patin gefunden und darf für immer bei uns bleiben.

Asha (Sanskrit: Hoffnung)
Asha gehörte zu den kleinsten Kätzchen der Familie. Noch immer ist er sehr dünn und sehr anhänglich. Er braucht noch seine Mama Shadi, auch wenn sie selbst keine Milch mehr hat. Asha frisst Kittenfutter und ich hoffe, dass er bald so weit ist um zu entscheiden ob er ein schönes Zuhause bekommt. Findet Asha einen Paten, darf er für immer bei uns bleiben (was ich irgendwie hoffe, der kleine Mann ist mir sehr ans Herz gewachsen.)

Lessy
Auch Lessy gehört zu den kleinsten und schwächsten der Geschwister. Wir vermuten das Lessy und Asha Shadi´s angekomme Katzenkinder sind. Die beiden sind noch sehr jung und bedürftig.
Für Lessy und Asha suche ich noch Paten

Puschel
Puschel ist das einzige Mädchen unter den Geschwistern. Sie war auch die einzige die Gesund ankam. Wir nehmen an, das Puschel die richtige Tochter von Shadi ist.
Puschel sucht einen Paten.
.
Mama Shadi 
Shadi hat nur zwei ihrer Katzenwelpen durchbringen können, zwei hat sie adoptiert. Sie ist eine vorbildliche Mama die sich sehr um ihre Kätzchen sorgt. Sehr verschmust und quirlig, ich brauchte einige Anläufe um sie fotografieren zu können. Sie ist wirklich wunderschön. 
Shadi ist Gesund, geschippt und geimpft. Sobald ihre Babys alleine zurecht kommen, darf Shadi zu einer lieben Familie umziehen und ich werde Rotz und Wasser heulen (außer sie bekommt einen Paten, dann darf sie bleiben!!!), denn ich liebe die kleine sehr. Shadi ist sehr klein, also schätzen wir sie höchstens auf ein Jahr.

Knuffel(chen)  (Vermittelt Februar 2014)
Knuffel ist Einäugig und ängstlich. Sie lässt sich jedoch sehr gerne streicheln und schläft am liebsten bei uns im Bett. Tagsüber sieht man Knuffel selten. Wie sie ihr Auge verloren hat... ich weiß es nicht, ich kann nur Vermutungen anstellen. Auf jeden Fall ist es ihr nicht einfach herausgefallen... Mensch hat mit Sicherheit nachgeholfen. Auch für Knuffelchen suchen wir einen Paten.


Katzen aus Russland

Agata
Agata wurde so schwer misshandelt, das sie nur noch auf einem Auge sieht. Sie ist unsere Angst/Panik Katze, die zur Zeit noch ihren Schutzraum braucht. Agata sitzt am liebsten auf dem Schrank, von dort oben hat sie alles im Blick. Ihre Lieblingsspeisen sind Putenwurst und Thunfisch. Mit der Wurst habe ich sie sogar vom Schrank gelockt und mittlerweile ertappe ich sie immer öfter inmitten der restlichen Katzenfamilie. Agata bleibt auf jeden Fall bei uns und sucht einen Paten.


Katzen aus Bulgarien

Tattoo (linchen) (Verstorben März 2014)
Tattoo ist die älteste im Bunde und lebt seit über 10 Jahren bei uns. Tattoo wurde schwer misshandelt und war anfangs sehr ängstlich. Mittlerweile schmust sie aber auch schon mit Fremden. Tattoo wird auf ca. 15 Jahre geschätzt und leidet an einer Niereninsuffizienz, die ich aber ganz gut in den Griff bekommen habe. 
Ihre Markenzeichen sind ihre großen Augen, die sie ganz Katzenuntypisch immer weit aufgerissen hat.

Natchi (ka)
Natchi sucht gerade Ausreisepaten, damit sie zu uns kommen kann. Das Bild wurde in Bulgarien aufgenommen. Natchi´s Augen waren so dermaßen entzündet, das sie ihr entnommen werden mussten. Nachi wird die dritte blinde Katze sein, die bei uns leben wird. Eigentlich haben wir einen Aufnahmestopp, denn mehr als 15 Katzen sollten es nicht werde. Da aber Finn eine Patin hat (ich grüße dich ganz lieb Sigrid) durfte auch Natchi kommen.
Natchi sucht Paten


Katzen aus der Türkei

Finn und Fee
Fee (schwarz/weiß) ist blind und ist eine sogenannte Klippenkatze. Und Finn hat nur drei Beine. Finn wurde aus "Spaß" von einem Motorradfahrer überfahren.
Die beiden werden demnächst hier eintreffen. Finn hat bereits eine Patin. Fee sucht Paten.

Katzen aus Deutschland

Flocke
Flocke gehört, zusammen mit Tattoo zu unseren ältesten Katzen. Flocke ist von Geburt an Gehörlos und lebt seit 11 Jahren bei uns, er war ein "nicht gelungener Versuch eines Hobbyzüchters". Flocke hat ein Problem mit Veränderungen, wie Umzüge usw. und er mag keine Höhenunterschiede (unterschiedliche Stockwerke innerhalb der Wohnung). Seit dem wir hier wohnen, ist er richtig aufgeblüht. Mit anderen Katzen und Hunden kommt er super zurecht. Flocke sucht einen Paten.

Bebbles (Bebby)
Bebbles ist blind. Sie wurde ausgesetzt und von Tierschützern gefunden. Mit knapp 15 Wochen kam sie zu uns. Bebbles ist die frechste und unängstlichste Katze die ich kenne. Sie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Blue und sie liebt es, mit der kleinen Katzenfamilie fangen zu spielen. Bebby ist jetzt 9 Monate alt. Bebbles sucht einen Paten.


Hunde aus Spanien (La Mancha)

Blue
Blue ist der frechste und verfressendste Hund der Welt. Wehe wenn er losgelassen. Blue frisst alles, von Katzen- bis zum Hühnerfutter. Ich muss immer sehr aufpassen, denn wenn ich mich beim Kochen nicht darauf konzentriere, das Blue in der Nähe ist, dann kann es sogar vorkommen, das Blue aus dem Topf stibitzt. Blue wurde mit seinen Geschwistern und seiner Mutter in der Perera (Tötungsstation) in La Mancha abgegeben. Dort wurde höchstens einmal die Woche gefüttert. Viele seiner Geschwister starben an Unterernährung. Blue kam durch und seit dem stellt er unser Leben auf den Kopf. 
Blue sucht einen Paten.

Bella (Bellisima)
Bella ist eine Angsthündin. Eigentlich galt sie als Nicht-Vermittelbar, bis ich sie das erste Mal sah. Ich habe mich so dermaßen in sie verliebt, das ich die Hölle in Bewegung gesetzt habe, um sie aus der Perera zu holen. Bella und Blue leben jetzt seit 2 Jahren bei uns. Bella hatte anfangs vor allen und jeden Angst. Die ersten 3 Wochen mussten wir sie zur Wiese tragen, dort hat sie sich im liegen gelöst und danach trugen wir sie wieder in die Wohnung. Als sie sich traute die Wohnung zu erkunden, lief sie immer an der Wand lang. Noch heute ist Bella ängstlich und devot. Ich kann unsere Hunde mit zu den Schafen und Hühnern nehmen, ohne das etwas passiert. Bella sucht einen Paten


Hühner aus Deutschland

Die Gackgack Gang und Taboo der Hahn
Taboo bekamen wir von unserer Tierärztin Katha, die drei Hähne zu viel hatte.
Und die Gackgack Gang bekamen wir vor zwei Tagen von rettet das Huhn, einer Tierschutz Organisation, die sich für Hühner aus Massentierhaltung einsetzt und diese dann auch vermittelt (siehe Interview).
Da alle 4 Hühner weiß sind und wir sie (noch) nicht unterscheiden können, haben sie einen Namen für alle und alle Namen für einen erhalten. Die Gackgack Gang.

Liesel
Liesel und Emma bekamen aus einer Privathaltung und sollten geschlachtet werden. 

Emma
Emma und Liesel lieben es im Garten nach Würmern zu graben. Sie sind ca. 4 Jahre alt und alle Hühner haben ca. 700qm zur freien Verfügung. Abends gehen sie in den Stall. 
Alle Hühner suchen noch Paten.

Schafe aus Deutschland

Emo, Lui, Minni, Maxi und Mumm
Unsere Soay Schafe Minni, Maxi und Mumm kamen aus einer Privathaltung und sollten geschlachtet werden.
Im Mai und April 2013 amen unsere Lämmer Emo und Lui  zur Welt. Alle 5 bleiben hier so lange sie leben.
Unsere Schafe suchen noch Paten



Vermittlung,  Patengesuch und Spenden (Daná)


Viele unserer Tiere verbleiben bei uns, meistens sind es behinderte, ängstliche oder kranke Tiere. Bis auf die Hühner vermittle ich auch Tiere (Katzen) weiter, wenn sie gesund sind und vermittelt werden können.
Unter einer Vermittlung verstehe ich folgendes:
Mir ist es nicht genug, einfach nur den Namen eines Menschen zu wissen, dem ich ein Tier übergebe, das in meiner Obhut war. Ich brauche die Gewissheit das es ihm gut gehen wird. Ich bestehe also auf Vor- und Nachkontrolle, die ich selbst ( oder eine befreundete Tierschützerin) übernehmen werde. 
Da ich nur gesunde, nicht behinderte Tiere vermittle, sollte die Katze auch die Möglichkeit haben, nach Draußen gehen zu können. Ich vermittle nicht  an Menschen die ihre Katze in der Wohnung halten wollen, oder die an einer stark befahrenen Straße leben. Meine Erwartungen an die Menschen die ein Amoa Tier übernehmen sind hoch. Ganz einfach, weil diese Tiere teils die Hölle erlebt haben und ich ihnen ein Versprechen gebe, wenn sie hier ankommen - nämlich das sie Glücklich sein dürfen und das ihnen nie wieder bewusst ein Leid angetan wird von einem Menschen. An dieses Versprechen bin ich gebunden und auch derjenige der ein Tier von uns übernimmt, sollte sich gebunden fühlen.

Desweiteren muss ein Schutzvertrag unterschrieben werden, der gewährleistet, das die Tiere nicht einfach weiter gegeben werden, sondern wieder zurück zu mir kommen, sollte dem Besitzer etwas zustoßen oder es andere Probleme gibt, unter dem das Tier eventuell leiden könnte.

Auch muss eine Schutzgebühr bezahlt werden. 
Das alles hört sich nach einem Geschäft an, das ist es jedoch nicht. Die Schutzgebühr beinhaltet bereits wofür sie verwendet wird, für den Schutz des Tieres. Für mich bedeutet es auch, dass meine laufenden Kosten, wie Tierarztrechnungen und Medikamente usw. abgedeckt werden. 
Wir sind kein Verein. Wir sind einfach nur private Tierschützer, wir erhalten auch keine öffentlichen Zuwendungen. Alles was wir tun, tun wir für unsere Tiere und somit auch für unser Wohl.

Die Tiere die bei uns verbleiben, gehören zu unserer Familie. Oft sind es misshandelte Tiere, deren Lebensmut oft wieder neu aufgebaut werden muss, die meisten Katzen haben Angst, wenn sie hier ankommen und brauchen viel Zeit und Geduld um wieder Vertrauen aufzubauen. Gewalt ist etwas das sie kennen und das meine Familie und ich vollkommen ablehnen. Das ist die Basis die wir ihnen geben: Gewaltfreiheit, Liebe, Anbindung an unsere Familie und die Gewissheit bleiben zu dürfen.
Viele dieser Tiere brauchen Tierärztliche Betreuung oder bestimmtes Futter, beides können wir uns nur begrenzt leisten. Aus dem Grund suche ich Paten für unsere Amoa Tiere.
Paten die uns sowohl bei der Tierarztrechnung, als auch mit Futterspenden unterstützen. Paten die sich selbst vielleicht kein Tier leisten können, weil die Wohnung zu klein ist, oder weil sie voll berufstätig sind, oder aber eine Allergie haben, oder bereits Tiere haben... es gibt unterschiedliche Gründe warum die Tierhaltung ein Problem ist. Gerade für diese Menschen ist es ein Trost zu wissen, ihrem Patentier geht es gut und es lebt bei Menschen die es liebevoll in die Familie integriert haben. 
Als Pate hat man die Möglichkeit uns jederzeit zu besuchen, ein Pate erhält Bilder und weitere Infos zum Tier und erfährt natürlich auch wie es seinem Tier geht, wenn Tierarztbesuche anstehen. Ein Pate gehört im Grunde genommen mit zur Familie :) Fast alle unserer Tiere (bis auf 2) suchen Paten.

Ohne Spenden (Daná) könnten wir nicht so arbeiten wie wir arbeiten. Ohne Spenden würden wir mit unseren Tieren womöglich unter der Brücke leben... in südlichen Ländern ist das vielleicht machbar, hier jedoch würde man uns irgendwann unsere Tiere wieder wegnehmen, zu Recht. Einfach weil unser Tierhof ohne Spenden nicht existieren kann. 
Wir sind keine reichen Menschen, die es sich leisten können, zig Tieren aus Freude ein Heim zu geben. Ich wünschte es wäre so. Die Freude ist da, aber unsere finanziellen Mittel sind begrenzt.
Aus dem Grund bitte ich um Spenden, denn nur das ermöglicht es uns, Katzen wie Agata, Fee, Finn, Knuffel, Bebbles, Tattoo. Flocke, Natchi, Stiles und Lidya ein Zuhause mit Tierärztlicher Betreuung zu bieten. Denn das benötigen all diese Katzen. Gerade bei denjenigen die ein Auge verloren haben, ist es notwendig immer wieder nach zu kontrollieren, ob sich die Augenhöhle nicht entzündet. Impfungen, Antibiotika all die Medikamente die benötigt werden. Aber auch Katzenaufzuchtmilch und Futterkosten. All das und noch viel mehr kostet Geld. Wir brauchen EURE Unterstützung, wir, das sind die Tiere und die Menschen, die Amoa ausmachen.  

Amoa das sind:
All unsere Tiere - Unsere Familie!
Hier dürfen sie leben!
Hier dürfen sie alt werden!
Hier werden sie geliebt!

In diesem Sinne
"Wir machen weiter... Tag für Tag und durch eure Unterstützung, können wir Leben retten!"

Namasté
Eure Jo und euer Tierhof Amoa

Patengesuche und Spendenanfragen bitte per EMail an:


Montag, 9. September 2013

Zu den aktuellen Tiermorden in Rumänien



Sie hat es gerade so überlebt...
Asha (Sanskrit: Hoffnung)


Heute habe ich zwei Mails verfasst, nachdem ich immer mehr mitverfolgen konnte was in Rumänien gerade geschieht. Tiere werden vergiftet, mit Mistgabeln erstochen, lebendig verbrannt. Sie werden liegen gelassen, die Straßen sind voller Blut. Es ist die Hölle.

Teils geben die Medien dieses Verbrechen nur oberflächlich weiter, manche - wie das ZDF - zeigen nur die Seite der Bürger in Rumänien. Angst wird geschürt und das Tierleid ignoriert.
Ich bin seit Tagen schon am Überlegen was ich persönlich tun kann, um hier einzugreifen und die Wahrheit zu vermitteln.
Ich werde jetzt keine Videos verlinken oder euch haargenau erzählen wie erschreckend die Bilder sind, die ich seit Tagen verfolge.

Aber ich möchte bewusst machen, das Rumänien blindwütig Hunde und Katzen tötet, aus Angst und Frustration und die Tierschützer vor Ort Händeringend Hilfe brauchen. 
Ich tue es nicht nur um mein menschliches Gewissen zu bereinigen. Ich tue es auch für die 6 Katzen aus Rumänien (ich werde noch davon berichten) die nun bei uns leben. Teils misshandelt und überängstlich und Unterernährt kamen sie hier an. Ich tue es für jedes Tier das dort um sein Überleben kämpft. Ich tue es letztendlich auch für die rumänische Bevölkerung. Denn was in Rumänien passiert kann weiter getragen werden, Länder wie Spanien, Russland, Bulgarien, Italien, Griechenland usw, können nachziehen. 

Ich stelle mir Szenarien vor, wie die Welt in 5 Jahren aussehen könnte, ein großflächiges Hundeverbot, Katzen die in Käfigen gehalten werden. Haustiere von Morgen die großflächig ganz legal in Massenvernichtungsanlagen getötet werden. Ein Szenario das in Rumänien keine Zukunftsvision ist, sondern kalte harte Realität. 

Wir müssen jetzt etwas tun, damit auch unsere Haustiere geschützt bleiben.
Um Not zu ändern muss man Aktiv werden. Und aus dem Grund diese Aktion.
Ich würde mich sehr freuen, im Namen der Hunde und Katzen in Rumänien, wenn ihr euch beteiligt, teilt und verlinkt um so auf das Leid aufmerksam zu machen.
DANKE

Alles liebe von Jo


Protestmails zum Tierleid in Rumänien:


ZDF

ZDF RUMÄNIEN PROTEST GEGEN STREUNENDE HUNDE


zuschauerredaktion@zdf.de


Mediathek: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1981336/Rumaenien-Protest-gegen-streunende-Hunde#/beitrag/video/1981336/Rumaenien-Protest-gegen-streunende-Hunde

Sehr geehrte Damen und Herren,


mit Entsetzen musste ich heute feststellen, dass ihre Sendung sehr einseitig den Sachverhalt über die "Proteste gegen streunende Hunde" in Rumänien wieder gegeben hat. Mittlerweile dürfte es auch bei Ihnen angekommen sein, das die Tiere nicht eingeschläfert, sondern regelrecht abgeschlachtet werden.


Es gibt unzählige Tierschützer vor Ort die das Grauen mit eigenen Augen gesehen und dokumentiert haben. Überall liegen Tierleichen, die teils lebendig verbrannt, vergiftet, mit Mistgabeln abgestochen und erschossen wurden und weiterhin werden. Ich erwarte von einem öffentlich rechtlichen Programm, dass es Parteilos die Wahrheit übermittelt. DAS was Sie in ihren Nachrichten zum Besten geben, ist überaus unqualifiziert und eine einzige Lüge. Bitte informieren Sie sich vorher genauer, was sie senden.


Wir Bürger erwarten von unseren Medien die Wahrheit!
Zum besseren Verständnis hier einige Internet Seiten der Tierschützer, die das Elend leibhaftig erleben und das Tagtäglich (Teils mit Video Material):


http://www.casa-cainelui.com/

http://www.helpinganimalsromania.de/

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde

http://www.tierschutz-ohne-grenzen.de/site.php?site=25

http://www.karpatenstreuner.de/

http://www.tierhilfsnetzwerk-europa.de/unser-netzwerk/rumaenien/die-smeura-das-groesste-tierheim-der-welt/

http://www.sternenhof.eu/index.php/58-latest-news/cluj-rumaenien/240-erste-hilfe-aktion-im-abgebrannten-tierheim

http://www.people4pets.de/de/informationen/allgemeines/18-ein-schwarzer-tag-fuer-den-tierschutz-in-rumaenien.html

http://www.tierhilfe-kowaneu.com/die-wahrheit/rum%C3%A4nien/



Die Tierschützer vor Ort geben Ihnen mit Sicherheit einen aktuellen Stand aller Informationen die Sie benötigen um die Sendung die nun ausgestrahlt wurde zu berichtigen.
Diese EMail wird sowohl über Facebook, Twitter und Google verlinkt und wie ich wie hoffe auch geteilt.Auf das die Wahrheit ans Licht kommt und die Bürger erfahren was wirklich in Rumänien gerade passiert.


Mit freundlichen Grüßen

Johanna Schlitzkus

Tierhof Amoa
Beinegasse 10
64739 Höchst im Odenwald




EU  Kommission:


eu-de-kommission@ec.europa.eu

Betreff: Rumänien Massentiermorde


Sehr geehrte Damen und Herren,

auf meinem Tierhof leben mittlerweile 6 Katzen aus Rumänien. 

Sie kamen hier in teils unwürdigen Zustand an, gequält und halb verhungert.
Ich erlebe durch meine Arbeit mit rumänischen Tierschützern,  mit Entsetzen und Sprachlosigkeit welche Auswüchse die Tiermorde in Rumänien annehmen. Tiere die bei lebendigen Leib mitten auf der Straße verbrannt werden, die bis aufs Blut gequält werden. Verhungerte Tiere, vergiftete, erschossene. Überall liegen Hundeleichen in Gräben und auf den Gehwegen. 


Es gibt Momente da ertrage ich dieses Leid nicht. Und aus dem Grund schreibe ich Ihnen.

Dies kann und darf nicht Teil unserer Europäischen Vereinbarungen sein. Das ist ist ein Verbrechen und ich bin der Meinung, dass sich die EU hier einschalten muss.
Was Rumänien macht kann schnell auf andere EU-Länder übergreifen, flächendeckende Massenvernichtung aller streunenden Hunde und Katzen.

Ich fordere Sie auf, hier einzugreifen, bevor es zu spät ist.
Werden Sie tätig, denn dieser Tierquälerei muss ein Ende gesetzt werden.

Hochachtungsvoll
Johanna Schlitzkus

Tierhof Amoa
Beinegasse 10
64739 Höchst im Odenwald