Mittwoch, 28. Januar 2015

Maximal 6 Wochen leben - um qualvoll zu sterben.

Update:

Wanda ist heute den 28.1 ins Anam Cara umgezogen,
dem kleinen Lebenshof einer befreundeten Tierschützerin. . 
Wir wünschen unserer kleinen großen Maus, alles erdenklich gute und ein wunderschönes Leben solange es andauern möge. 

Lokah Samastah Sukhino Bhavantu
Om Shanti Shanti Shanti
Namasté






Vor drei Tagen bekamen wir einen kleinen Notruf von einem Freund ein Huhn ist ihm zugelaufen.
Sein Nachbar ein Bäuerlicher Betrieb, hatte eine neue Fuhre von Hühnern erhalten, Hühner die geschlachtet werden sollten. Eines dieser Hühner hat den Weg zu meinem Freund gefunden.
Und von ihm den Weg zu uns.

Wanda ist so anders als unsere restlichen Hühner, Diese Zartheit ihres Köpfchens passte nicht zu einem so großen Huhn. Wanda ist anders.
Wir haben zuerst versucht sie zwischen unseren anderen Hühnern zu integrieren, das macht man indem man die Neulinge Abends wenn es Dunkel ist, in den Stall zu den anderen setzt. Über Nacht nehmen sie den Stallgeruch auf und werden somit zum Teil der Hühnerherde.

Bei Wanda war das anders, als meine Tochter die Hühner morgens aus dem Stall ließ, war Wanda noch im Stall. Shaya hat eine wundervolle Art mit Hühnern umzugehen, sie sprach mit ihr und machte ihr Mut.
Als ich dann gegen 10 nach den Hühnern sah, war Wanda weg. Allein das ist schon ungewöhnlich, denn gerade die Neulinge sind normalerweise so ängstlich das am ersten Tag im Stall verbleiben. Dennoch habe ich mir nichts schlimmes dabei gedacht. Unser Gelände ist recht groß und die Hühner können sich unter Büchen und Sträuchern verstecken, was sie auch sehr gerne machen, weil es dort viele Insekten gibt.

Gegen 11 rief mich meine Nachbarin an: "Kann das sein das Ihnen ein Huhn abgehauen ist, es läuft die Straße entlang?"

Ich war wie paralysiert, das ist noch nie vorgekommen, denn um zur Straße zu gelangen, müssen unsere Hühner wirklich große Wege hinlegen, sie müssen über einen hohen Zaun springen, ein Teil des Dachs entlang laufen, dann wieder runterspringen und eine lange Treppe nach unten laufen. Oder sie müssen über ein Waldstück laufen, um über den Friedhof zur Straße zu gelangen. Unser Grundstück ist von Außen nicht einsehbar, unsere Hühner sind normalerweise in Sicherheit.

Da Shaya schneller war als ich lief sie sofort nach unten und da saß Wanda, auf einem Nachbargrundstück. Shaya beruhigte es sanft und es lies sich von mir nach oben tragen. Ich spürte den kleinen Herzschlag und es fiepte jämmerlich. Ich habe bisher noch nie solche zarten Töne von Hühnern gehört, es war ein sanftes fiepen eines Vogels.

Wanda war so anders, dass ich mir echt Sorgen machte, also brachte ich sie erst mal nach oben unter den Dachboden, setzte sie in einen großen Kaninchenkäfig und gab ihr Futter und Wasser. Wanda stürzte sich sofort auf das Futter, ich sah wie schnell die Schüssel immer leerer wurde und wunderte mich noch mehr. Ich fragte mich, ob Wanda vielleicht eine andere Hühnerrasse war, eine die ich nicht kannte.

Ich berichtete auf unserer Tierhof  Facebook Seite über Wanda. Eine befreundetete Tierschützerin und Mitarbeiterin von Rettet das Huhn schrieb mich daraufhin an, das sie ziemlich sicher sei, das Wanda ein Masthühnchen ist.

Und ab da ging es mir schlecht. Denn mir wurde nun klar, das Wanda in Wahrheit ein winzig kleines Küken ist in dem Körper eines erwachsenen Huhns. Ich hatte noch nie zuvor ein Masthuhn gesehen, Denn normalerweise bekommen Menschen die nicht in einem Mastbetrieb oder Schlachthof arbeiten solche Hühner nicht zu sehen.
Sie sind die Unsichtbaren Wesen, die nur gebraten auf den Tellern der Menschen landen, oder als gekochte Hühnerbrust.

Ich war erschüttert über dieses Leid und ich bin es immer noch.
Ich setzte unser Omega Huhn Schwarzi zu ihr in den Käfig weil mir klar wurde, das Wanda auf engstem Raum mit 1000den von anderen Hühnern gelebt hat, alle mit dem gleichen Schicksal. Alleine zu sein, musste unglaublich schlimm für sie sein, auf unserm Grundstück war sie verloren. Wie muss dieses kleine Wesen sich fühlen. Sie tat mir unendlich leid.
In der Zwischenzeit musste ich noch überlegen wo wir unsere nackten Rettet das Huhn Hühner unterbringen. Ich fühlte mich wirklich im Stress. Auf der einen Seite die kleine Wanda, auf der anderen die nackten Rettet das Huhn Hühner die keine Temperaturen unter +20 grad kennen.

Sie kommen am Samstag aus einem Massentierbetrieb. Normalerweise hatten wir erst im Frühling mit ihnen gerechnet, dann wäre das alles kein Problem gewesen, aber der Bauer hatte den Termin vorverlegt und Rettet das Huhn war im Vermittlungsstress.
5 Rettet das Huhn Hühnern werden hier einziehen, mehr konnte ich übernehmen, da wir auch nicht wussten, ob wir so schnell ein Winteruartier bauen können. Wir müssen also auf dem Dachboden einen Stall für die Hühner bauen, damit sie dort ein paar Wochen leben können, um sie dann zu den anderen im Außenstall zu integrieren, wenn die Federn nachgewachsen sind.

Das Hühner nackt sind, kann man sich kaum vorstellen, wenn man es noch nicht gesehen hat. Legehühner leben genau wie Masthühner auf engsten Raum doch der Unterschied ist, das sie zum Eierlegen gezüchtet werden und nicht für die Fleischproduktion. Ihr ganzes Wesen ist anders, sie sind Robuster. Nackte Hühner im Sommer sind überhaupt kein Problem für uns. Ihr Gefieder wächst schnell nach, das einzige worauf wir wirklich achten müssen, ist das sie keinen Sonnenbrand erleiden. Aber nackte Hühner im Winter stellt uns vor großen Herausausforderungen. .

Am nächsten Morgen als ich nach Schwarzi und Wanda sah, war Wanda am Kopf verletzt. Schwarzi hat seinen Rang in dieser Nacht erhöht. Nun war Wanda das Omega Huhn, die Chancen das sie sich irgendwann in unsere Hühnergruppe integriert stand nun bei Null.
Also brachte ich Schwarzi wieder zu den restlichen Hühnern und musste erst mal weinen.
Ich sah dieses kleine gequälte Huhn an und heulte mir die Seele aus dem Leib.

Es ist etwas anderes für mich, wenn Hühner zu mir kommen und dann bei mir Sterben, weil sie krank werden. In der Zeit in der sie hier sind, haben sie die Freiheit geschnuppert, sie sind mit den anderen Hühnern über die Wiese gelaufen, sie haben das erste mal Würmer und Larven gefressen. Sie konnten im Kompost buddeln und sich unter Büsche verstecken. Zu sehen wie Hühner anfangen zu leben, macht mich sehr glücklich. Ich fühle wie wundervoll es ist, das sie laufen können und flattern und sich auf im Sand und der Erde wälzen. Manchmal sehen weiße Hühner braun aus, voller Erde und Schlamm, das ist pures Glück.

Bei Wanda ist es anders. Wanda ist vielleicht gerade einmal drei Wochen alt. Normalerweise stirbt sie mit 6 Wochen, dann ist ihr Körper reif zum Schlachten.
Viele Masthähnchen sterben vorher, weil die Organe versagen, oder sie elendig verdursten, denn oft können sie sich nicht auf ihren Füßen halten, der Körper ist einfach zu schwer. Und deshalb hören sie irgendwann auf zu trinken.

Ein Masthähnchen zu sein ist die qualvollste Art zu leben. Es gibt keine Chance aus diesem Martyrium, sie sind so gezüchtet das sie fressen müssen, sie haben kein Sättigungsgefühl. Obwohl Wanda seit drei Tagen bei uns lebt, findet man nur eins zwei Kothäufchen bei ihr im Käfig. Es wird alles verwertet. Statt in Energie wird es in Fett und Muskeln umgesetzt und wenn das Schlachten sie nicht tötet, dann das.

Das älteste Masthuhn das in Tierschutzkreisen bekannt ist, war Luna, ein Masthühnchen, das auf Hof Butenland lebte. Es wurde ein Jahr alt.

Ich glaube nicht, das Wanda so alt wird.

Nachdem ich von unserem Masthuhn Wanda in Facebook  berichtet habe, hat mir eine Tierschutzfreundin angeboten Wanda zu übernehmen, da sie ein geschlossenes Gehege hat und Wanda sich dort in einem begrenzten Raum integrieren kann.
Nach einem Moment der Überlegung habe ich das Angebot angenommen. Leicht fällt es mir nicht , denn die kleine hat mein Herz im Sturm erobert. Aber hier hat Wanda keine Chance. Sie ist so sehr überfordert, dass sie etwas vollkommen Huhnuntypisches gemacht hat, sie ist weggelaufen. Alle Grenzen die sie kannte, waren auf einmal verschwunden. Wanda wird heute Abend umziehen. Wir nehmen ihr den Stress, so dass sie gleich zu den anderen Hühnern gesetzt werden kann. Ich hoffe sehr sie kann sich bei meiner Freundin Meike wohl fühlen... ich wünsche es ihr von Herzen.

Wir sind unglaublich erschüttert, wir haben nicht gewusst, welchen  gravierenden Unterschied es zwischen Legehühner und Masthühner gibt. Ich lerne anhand von Erfahrung.

Während ein Legehuhn hier die optimalen Bedingungen hat um sich wohl zu fühlen, ist unser Hof für ein Masthuhn wie Wanda eine weitere Katastrophe in seinem jungen gequälten Leben. Hier gibt es keine Grenzen, keine anderen Masthühner, Es ist zu viel von allem, zu viel um damit klar zu kommen.

Ich habe große Probleme das einfach so stehen zu lassen. Das Menschen diese Tiere gezüchtet haben, damit sie fressen und fressen und dick werden um zu sterben.
Ich habe sowieso schon Probleme damit an einem Hähnchen Imbißwagen vorbei zu gehen und zu sehen wie Leute davor stehen und sich gebratene Hühnchen in Tüten geben zu lassen.

Mein Blick war immer abgewandt, weil ich es nicht ertragen konnte, weil ich einfach zu viel wusste. Jetzt weiß ich mehr und es wird mich viel Kraft kosten, den Hähnchenverkäufer ohne Wut anzusehen.

"Sie wissen nicht was sie tun" sag ich mir.
Doch es gibt Momente, da darf das keine Entschuldigung sein.

Es gibt Momente da möchte ich Firmen die solche Hühner wie Wanda züchten, den Wasserhahn abdrehen. Ihnen jede noch so kleine Subvention streichen, sie einfach auf die Straße setzen: "Fangt an euer Leben zu leben, statt Leben genetisch zu verändern!"

Es gibt Momente da erwarte ich von den Hühnchenessern, das sie sich vorher ein Huhn anschauen, wie Wanda. Und wenn sie das nicht wollen, möchte ich sie schütteln und anbrüllen.

Aber ich tue es nicht. Ich atme tief durch und gehe an ihnen vorbei, wie ich das seit vielen Jahren mache. Denn unter ihnen sind meine Freunde, Bekannten, meine Verwandten und meine Nachbarn,

Aber ich hoffe wirklich sehr, das kein Freund je ein Huhn in meiner Gegenwart isst. Denn dann werde ich ihm von Wanda erzählen und wenn ihm dann nicht das Huhn im Hals stecken bleibt, dann kann er nicht mein Freund sein.


Britta und ich sind sehr traurig und erschüttert.
Unsere Welt hat sich erneut verändert... und momentan ist mir nur noch kalt...

Eure Jo vom Tierhof Amoa


Weitere Informationen zu Masthühner


http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/html/huhnermast.html

http://www.ariwa.org/wissen-a-z/hintergrund/masthuehnerleben.htm

https://www.tierrechte.de/themen/landwirtschaftliche-intensivtierhaltung/masthuehner

https://www.youtube.com/watch?v=SUt65vIIUTk

Montag, 19. Januar 2015

Veganer Rückblick







Im Laufe des letzten Jahres hat sich bei mir eine Art Abneigung gegen die "harte" vegane Aufklärung entwickelt. Mit hart meine ich, den Leuten ohne Umschweife zu sagen, was sie tun sollen und sie als "Scheiße Laberer"  betiteln wenn sie es nicht tun.

Ich war in so vielen Gruppen, dass ich es müde bin. Und wenn ich als Veganerin es müde bin, wie wird es erst Leuten gehen, die Omnivor oder Vegetarisch leben.
Mit dieser harten Variante erreichen wir niemanden. Wir machen uns nur unbeliebt und unglaubwürdig. Denn gerade in unseren Reihen existiert so viel Ablehnung und Missgunst. Es wird auf einander eingeprügelt,wen man nicht die gleiche vegane Fahne hießt wie der andere. Meinungsfreiheit ist oft verpönt. Wir sind kein gutes veganes Volk, weil wir andere Sichtweisen ablehnen. Mir ging es oft auch so, dass ich dachte, es muss eine Non Plus Ultra Einstellung bei diesem Thema geben, aber die gibt es nicht. Weil jeder unterschiedlich an das Thema Essen heran geht und wenn man sich überlegt wie heftig viele reagieren, egal ob nun Omnivor, Vegan oder Vegetarisch, dann wird bewusst, das es hier um etwas gravierenderes gehen muss. Eine Art Angst zu wenig zu bekommen. - Zu verhungern.

Wie will man einen Menschen der unter Essenszwängen lebt (nicht leidet) klar machen, das er sein Ernährung verändern muss.
Wie willst du einen Raucher der letztendlich Drogensüchtig ist, bewusst machen, dass er aufhören muss zu rauchen. Beide sind erst mal rein Egoistisch, weil jede Sucht zum Egoismus führt.

Ich glaube mittlerweile das alles zur Sucht führen kann, eine omnivore Ernährung genauso wie eine Vegane Ernährung.

Nicht die Ernährung ist schuld daran, das es unseren Tieren so schlecht geht, sondern unsere Art mit Süchten umzugehen, wir Konsumieren durch Zwang.

Die einzige Möglichkeit das zu durchbrechen ist meiner Meinung die Entstehung und Weiterentwicklung von Mitgefühl. Aber das erreichen wir nicht durch Grausame Bilder, oder harter Aufklärung. Wir müssen einen anderen Ansatz finden um die Menschheit wach zu rütteln. Und der kann nur an der Wurzel entstehen.

Ich bin mir noch nicht sicher, wie man etwas verändern kann. Ich weiß nur das man etwas verändern muss. Meine Tochter ist mein bester Lehrmeister und ich denke die einzige Chance die wir haben, damit unsere Welt irgendwann Gewaltfrei sein wird, sind unsere Kinder. Bei uns ist der Zug abgefahren. Wie immer wird es die nächste Generation sein die unsere Fehler beseitigt.

Daher mein einziger Rat:

Denkt an eure Kinder. Sie müssen mit den Unrat dieser Welt klar kommen. Sie müssen damit zurecht kommen, wenn unsere Tiere vor Schmerz schreien. Ihre Ohren sind noch nicht Taub, ihre Augen noch nicht blind.
Sie erleben die Welt so wie sie ist. Mit Erwachsenen die diese systematisch zerstören.

Sie sind die Leidtragenden einer andauernden Gefühls Dörre.

Wenn ihr wollt, das eure Kinder zu Gefühls Krüppeln heranwachsen, zu Egoisten, die in die Fußstapfen ihrer Eltern treten.
Dann habt ihr es endgültig geschafft, ihr habt den Boden unter euren Fußen zum Einstürzen gebracht.

Ihr habt die Wahl immer!!!
Doch was daraus entsteht, dafür muss die nächste Generation die Köpfe herhalten, egal um welches Sucht es sich handelt. Die Vorbilder seid ihr!!!

In diesem Sinne...

Nachdenkliche Grüße

von der Jo vom Tierhof Amoa


Lese hierzu auch: Abschied aus veganen Gruppen

Donnerstag, 1. Januar 2015

Der erste Januar 2015 - Tagebuch




Negative Gedanken zum heutigen Tag



Guten Morgen, den Hunden sitzt die Nacht noch im Nacken, Bella zuckt bei jedem Geräusch zusammen, Blue läuft im Zimmer herum statt sich ins Körbchen zu legen. Jeden 1 Januar hadere ich mit mir, ich fühl mich so dermaßen von meinen Nachbarn entfernt, dass ich Dicht mache. Ich distanziere mich erst mal total von ihnen... gegen diese Gefühle kann ich nichts machen, ich bin entsetzt über ihre Gefühllosigkeit, über ihr weniges Verständnis den Tieren gegenüber. Sie denken nicht nach, es interessiert sie auch nicht. Das ist nicht einfach für mich, zu wissen, dass ich Menschen vor mir habe, die nicht nur Fleisch essen, sondern auch im Stande sind über das Wohl unserer Mitgeschöpfe hinwegzusehen. Vielleicht findet ihr meine Reaktion übertrieben. Ich denke schon seit vielen Jahren so darüber. Schon als Kind hatte ich meine Probleme mit der Gedanken und Gefühllosigkeit der Menschen.

Mein Vater hatte einmal einen Autounfall mit meinen Hunden, sie saßen in seinem Auto. Er war wie immer betrunken und fuhr gegen eine Mauer. Meine Hunde haben es zwar überlebt, waren aber traumatisiert. Mein Vater ist lachend aus dem Auto ausgestiegen und ich war so unglaublich wütend, das ich ihn geboxt und gebrüllt habe.
Er meinte ich übertreibe und musste noch mehr lachen, danach ist seine Stimmung wieder umgeschlagen, in eine Richtung die ich hier nicht erwähnen werde - mein Vater war ein Soziopath...
Und eigentlich hat sein Verhalten relativ wenig mit den Verhalten der Menschen zu tun, die grob mit Tieren umgehen. Dennoch erinnere ich mich an ihn, wenn ich an Gestern Nacht denke.

Was für andere Menschen eine Übertreibung ist, ist für mich ein Erinnerungsfetzen an meine grauenhafte Kindheit. Mein Vater ist das Symbol für das destruktive und böse Verhalten aller Menschen auf dieser Welt in mir geworden.

Mir geht es nicht um bewusste Grausamkeit, mir geht es um das "nicht drüber nach denken wollen" - was bewusst umgesetzt wird, der Mensch will seinen Spaß, seine Freude, den Kick etwas tolles hinterlassen zu haben. Er denkt nicht über das nach was danach passiert, oder währenddessen. Die Erde ist nun voller Unrat der gestern vom Himmel fiel. 

In manchen Gegenden herrscht Krieg, dort wird Tagtäglich mit Bomben geschossen, Gewehrsalven die durch die Luft fliegen, ein Gefühl von Angst und Panik das man riechen kann, wenn man so eine feine Nase hat wie ich. In solchen Gegenden denkt niemand darüber nach die Sylvesternacht mit einem Feuerwerk zu begrüßen, sie haben das Feuerwerk jeden Tag und alles was sie sich wünschen ist Ruhe.

Niemand denkt hier an die Menschen die in solchen Kriegsgebieten gelebt haben.

Momentan ist Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in aller Munde. Ich bin entsetzt, wenn ich die Berichterstattungen lese, wie viele Menschen auf die Straße gehen. Junge, Alte, Kinder, sie alle schwenken die Deutschlandfahne. Die Kommentare in Facebook sind voll von Leuten die behaupten, das Ausländer den Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen und Aggressionen ins Land tragen.Viele behaupten Dinge die sie aus der Bildzeitung entnommen haben, oder die sie durch weitergetratsche erfahren haben. Dinge die keiner Begutachtung stand halten, dazu muss man noch nicht mal groß Recherchieren. 
Es sind zu viele Menschen um zu denken, sie sind alle dumm.
Es sind mit Sicherheit auch solche darunter die gelehrt sind, studiert haben und nun auf die Straße gehen für ein " Nicht islamisiertes Abendland!"

Merkel und Co meint, solche Ängste muss man ernst nehmen und wirft ihnen noch ein Stöckchen zu: "Wir nehmen euch ernst, wir hören zu!"

Deutschland ist auf dem Weg der Regression. Und ich schäme mich Deutsche zu sein,  in einem Land zu leben, dass sich so dermaßen aggressiv und egozentrisch Tieren (hier hauptsächlich Massentierhaltung) und ausländischen Mitbürgern gegenüber verhält.

Ich bringe beides zusammen, weil es etwas wichtiges aufzeichnet - 

Die Sicht auf den Kern:

Egoismus und Egozentrik.
Ich weiß nicht ob es auch in anderen Ländern so ist, aber hier wird es schlimmer mit dem Egoismus der Menschen, sie denken nur an sich selbst.
Es interessiert sie nicht, wie verletzend es für unsere ausländischen Mitbürger ist, wenn sie gegen diese demonstrieren. Es interessiert auch niemanden die Tiere die in Panik durch den Wald rennen, oder unsere Haustiere die irgendwann vor Erschöpfung einschlafen, nachdem sie den ganzen Tag und die Stunde vor und nach Mitternacht mit Herzrasen und Überlebensängsten verbracht haben.

Es gibt mit Sicherheit viele die das hier lesen und über mich lachen werden, abwinken und meinen ich habe ein Rad ab, weil ich so "Übertrieben" reagiere.

Aber ich fühle die Überlebensängste der Tiere, die durch die Raketen aufgeschreckt werden und wie panisch durch den Wald rennen, ich fühle den rasenden Herzschlag von Bella, die in meinem Arm lag und vor Angst bebte, ich fühle wie unachtsam und gedanklich weit weg Menschen von Tieren sind, wenn sie Raketen in die Luft ballern und wie ungerecht und wie gemein Menschen sein können, die diese Pegida unterstützen.
Und ich möchte es glauben, dass beides zu einer Sorte Mensch gehört (ich weiß jedoch das das nicht der Fall sein muss...), deren Gedankenlosigkeit eine Spaltung der Menschheit herbeiführt - Gut und Schlecht bekommen somit einen Begriff:

Gegen oder Für Pegida
Gegen oder Für Raketen.
Gegen oder Für Krieg.

Ich bringe alles zusammen.... das letzte Jahr hinterlässt nur diese negative Erinnerungen. Es war ein gutes Jahr, bis Pegida und dem geboller in der Nacht. 

Ja ich vergleiche das Ganze mit einem Vorkriegsschauplatz. Die eigene Unzufriedenheit wird auf andere Menschen und Tiere übertragen.

Hier ist es die Massentierhaltung, das Sylvester Feuerwerk, die Igel, Füchse, Marder, Katzen und Eichhörnchen die jährlich auf den Straßen umkommen, die Ratten die vergiftet werden, die Mäuse die elendig in den Mäusefallen sterben, die Hunde die getreten werden usw.
In Rumänien wurden die Hunde auf offener Straße ermordet, in Spanien schleift man die Jagdhunde hinter dem Auto her. Oder hängt sie am nächsten Baum auf. In Irland setzt man die Pferde aus.
Unzufriedenheit bringt Menschen dazu ihr wahres Gesicht zu zeigen.

Während in den südlichen Ländern die Unzufriedenheit an den Tieren ausgelassen wird, haben wir hier in Deutschland ein anderes öffentliches "Opfer" gefunden, bei uns sind es die Ausländischen Mitbürger. Das waren sie schon immer. Wir sind das Gastunfreundlichste Land das man sich vorstellen kann. Und das schlimme ist, unsere Politik nimmt sich nicht dieser Hetze an und verhindert das noch schlimmeres passiert, nein sie nimmt die PEGIDA Leute ernst die auf die Straße gehen.

Ich verachte das Ganze zu tiefst. 
Und ich weiß, das diese Gedanken und Gefühl wenig mit Buddhismus zu tun haben. Ich fühl mich gerade sehr menschlich, unreligiös.
Und ich brauche das auch gerade um den rasenden Herzschlag, das Beben ihres Körpers und das Hecheln meines Hundes zu verarbeiten. Ich bin innerlich aufgewühlt wie jedes Jahr, weil mich diese Ereignisse nicht kalt lassen. Zu Sylvester kommt vieles hoch, es hinterlässt bittere Geschmacksperlen auf meiner Zunge.

Aber während ich meine Gefühle hier aufschreibe, fühle ich sie schon wieder schwinden. Ich muss es nur ausdrücken können um mich davon zu befreien - fürs erste.
Denn irgendwann werden neue Märsche losziehen, sie werden die Deutschlandflagge hochhalten und gegen die Islamisierung des Abendlandes demonstrieren. Und in den Häusern werden die Fenster geschlossen von Leuten die aus anderen Ländern kommen und ich weiß es wird Kinder geben, die darunter leiden werden.
Und Erwachsene die wütend werden. Es wird Aggression geben, aus Verletzungen heraus, die nie heilen werden....

Ich weiß es, weil wir all das schon einmal erlebt haben.

Und das macht mich sehr traurig...

PEGIDA NICHT IN MEINEM NAMEN!!!
SYLVESTER OHNE BÖLLER!!!

Was ihr den Menschen und Tieren antut, tut ihr euch selbst an. Und irgendwann werdet ihr es am eigenen Leib spüren... 

In dem Sinne

traurige Grüße von einer Jo die jetzt noch eine Runde schlafen muss... um die Nacht zu vergessen um wieder versöhnlich den Menschen zu begegnen.
Denn eigentlich war es ein gutes Jahr mit vielen guten und schönen Momenten und Eindrücken.
Ich habe tolle Menschen kennen gelernt. Und tolle Dinge erlebt. Bei all dem schwank das Mitgefühl mit. Und doch bleibt gerade jetzt ein Gefühl von Traurigkeit hängen...
Das sind die Gedanken die mich gerade JETZT beschäftigen,  ich weiß wenn ich all das niedergeschrieben habe, kommen die schönen Seiten hervor, Seiten die mich im letzten Jahr getragen haben, wie bunte Blätter.
Darüber werden ich vielleicht morgen berichten. JETZT hängt noch der Schwefelduft in der Luft, überall liegen Papierschnipsel und Raketenüberreste. Unsere Tiere erholen sich langsam, die Ohren noch an die Köpfe gepresst, die Schwänze noch zwischen den Beine, eine Habachtstellung und große Augen, die jedem Geräusch folgen. Bald haben sie es verarbeitet, bis nächstes Jahr....


Namasté 

Ich wünsche euch ein schönes friedvolles neues Jahr
Eure Jo vom Tierhof Amoa





Samstag, 27. Dezember 2014

Sylvester



Diesen Text habe ich bereits letztes Jahr geschrieben und er gilt auch dieses Jahr!!! Ich bitte euch alle an die Tiere zu denken, wenn ihr das Jahresende feiert!!!




Emo und Mumm vom Tierhof Amoa


Was für die Menschen ein lautes Jahres Ende mit der Hoffnung auf einen tollen Jahres Anfang bedeutet, bedeut für die Tiere im Wald der blanke Horror. Jedes Jahr fliegen Millionen Euro mit einem Krach in den Himmel, Füchse, Rehe, Hasen, Wildschweine werden aufgescheucht und rennen in Panik und Verwirrung durch den Wald. Verletzungen sind an der Tagesordnung.

Aber nicht nur bei den Wildtieren herrscht Panik. Viele Artikel der letzten Jahre berichteten: Pferde und Kühe brachen aus, sprangen in Panik über die Zäune und verletzten sich dabei. Vögel wurden durch Raketen aufgescheucht und verletzt.

Jedes Jahr aufs Neue erleben Tiere Panik und Leid, weil Menschen das Jahresende mit lauten Böllern und Raketen feiert.

Ich bin stolz sagen zu können, dass ich noch nie einen Böller, Rakete oder dergleichen gekauft oder selbst benutzt habe. Ich denke seit meiner Kindheit an die Tiere die darunter leiden können, denn ich bin am Rand des Waldes aufgewachsen und konnte hautnah miterleben wie Rehe in Panik flüchteten. Wer einmal erlebt hat, was passiert wenn durch Sylvesterraketen die Tiere Panik bekommen und über die Zäune der Gärten springen um vor einer lauten unbekannten Gefahr zu flüchten, der sieht die Dinge mit anderen Augen.

Ich bitte daher, auch im Namen meiner Familie und meiner Amoa Tiere, an diesem Tag an die Tiere im Wald und im Haus zu denken.

Peta hat ein paar gute Verhaltensregeln für die Haustiere zusammengefasst.

Bei Hunden ist es vor allem wichtig Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln, sie müssen das Gefühl haben, das alles in Ordnung ist. Je Ruhiger wir sind, desto ruhiger werden sie. Unsere Katzen lenken wir z.B. mit Leckerlis ab, damit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die Hühner lassen wir im Stall und bei den Schafen muss jemand bleiben, bis das Sylvesterfeuerwerk endet, damit sie nicht in Panik über die Zäune springen.

Letztes Jahr hatten wir viel zu tun, um unsere 5 Schafe daran zu hindern auszubrechen,. Mit dem Jahresende werden gleichzeitig unsere 2 Hunde und unsere 19 Katzen Panik haben. Für viele unserer Tiere - Katzen, Kaninchen und Hühner ist es das erste Sylvester, es wird keine einfache Nacht für sie werden. Sylvester ist für unsere - wie eurer Tiere Stress hoch drei.

Für uns wird der Stress erst enden, wenn der letzte Böller verklungen ist... erst dann können wir auf ein neues friedvolles Jahr anstoßen!

Wir wünschen euch und euren Tieren ein gutes Jahresende!

Und ein gutes und friedvolles Jahr 2015!

Alles liebe

Eure Jo vom Tierhof Amoa




Link PETA

http://www.peta.de/web/festtagsgefahren.895.html

Freitag, 28. November 2014

-Asha ist wieder da-

Nach drei Tagen und zwei Nächten ist Asha endlich wieder aufgetaucht. Ich vermute dass er wirklich eingesperrt wurde. Wir haben vorhin noch Handzettel in die Briefkästen geworfen, und um 23 Uhr steht er vor dem Fenster und schreit...
Ich bin Soooo froh!!! DANKE fürs Teilen und mitbangen.
Euch alles liebe von der Jo vom Tierhof Amoa 

❤

Für alle die in Südhessen/ 64739 Höchst und Umgebung wohnen, bitte Teilen!


Unser kastrierter Kater Asha ist die zweite Nacht (seit dem 26.11.2014 vrmisst) nicht nachhause gekommen. Er ist schüchtern und Menschen gegenüber vorsichtig. Er ist noch nicht lange Freigänger, es kann sein, das er in einem Keller oder einer Garage eingesperrt ist.
Bitte schaut nach!!
DANKE!!!!

Bei Infos bitte direkt anrufen unter der Nummer:
0176 61177722



Ich habe mich so gefreut, dass einige unserer gesunden Katzen die Freiheit für sich entdeckt haben und nun ist Asha verschwunden.
Ich sitze hier und warte und hoffe.
Später kommt noch Sonja und dann werden wir Suchplakate ausdrucken und in der näheren Umgebung verteilen, in der Hoffnung, das wir so Asha finden, oder zumindest den Anhaltspunkt erhalten wo er zu letzt gesehen wurde.

Asha ist ein schüchterner stattlicher Kater mit einem sehr interessanten Katzengesicht. Als er zu uns kam, war die Chance nicht sehr groß, dass er überlebt. Er war fast verhungert und bestand nur aus Fell und Knochen. Wir gaben ihn dem Namen Asha, in der Hoffnung das er überlebt. 

Asha bedeutet auf Sanskrit Hoffnung und die habe ich!!!

Ich würde mich freuen, wenn ihr liebe Leser diese Suchanfrage weiter verteilen könntet, auf das unser Asha wieder zu uns findet.


Eure Jo vom Tierhof Amoa

Donnerstag, 27. November 2014

SAGT NEIN!!! zu Taubenfallen!!!




Ich möchte euch auf etwas aufmerksam machen, das leider an vielen Menschen vollkommen vorbei geht. Ich kenne Gudrun nur durch Telefonate. Letztens rief sie an und fragte, ob ich vielleicht helfen könnte, 30 Tauben zu retten, die unter erbarmungswürdigen Zuständen leben. Wir kamen beide zu dem Schluss, das sich niemand finden wird, der wenigstens einige der Tiere aufnimmt, einfach weil die Tauben erst mal eingesperrt werden müssen, sonst fliegen sie wieder an die Stellen zurück, von denen sie gerettet wurden. Gudrun arbeitet mit wenigen Helfern, ( darunter auch zwei meiner Freunde) die sich wirklich aufopfern. Meine Freundin überlegt jetzt in einen Wohnwagen zu ziehen, damit sie auf dem Gnadenhof noch besser helfen kann. Zwar handelt es sich hier um einen Verein, aber wie viele Vereine wird auch dieser eben nur von wenigen Helfern am Leben gehalten.  Aber sie tun was sie tun können, um dem "Wegwerfprodukten" unserer Gesellschaft zu helfen.

Tauben gelten als Krankheitserreger und dieses Vorurteil hält sich seit Jahren, weil unsere Regierung, die Bundesländer und Städten dieses Vorurteil in der Bevölkerung aufrecht erhalten. Schon als Kind habe ich erleben müssen, dass Tauben von gleichaltrigen getreten wurden, heute sind aus den Kindern Erwachsene geworden, solche wie dieser Mensch der das wehrlose verletzte Tier auf die Gleise trat (nachfolgender Artikel).

Wir kämpfen für die Massentierhaltung, wir kämpfen für verlorene Haustiere, Hunde und Katzen aus Rumänien und anderen Ländern deren Tierschutzgesetze gerade zu grotesk sind. Aber unsere Tauben lassen wir verhungern (weil wir sie nicht füttern dürfen) wir lassen sie voller schmerzen sterbend zurück. Wir ignorieren die "Ratten der Lüfte", weil sie unsere Städte beschmutzen und auch sonst einfach "nerven". Wir fühlen uns gestört von dem Leben unserer Haustauben, die ausgesetzt wurden und sich vermehren. Ich habe durch meine Freunde nochmals ein anderes Bild erhalten, als das, was ich als Kind bereits kannte. Damals fiel mir nur auf, das Eltern es zulassen, dass Kinder hinter Tauben her rennen und sie treten wollen. Heute fällt mir auf, das die Kinder von damals die Erwachsenen von heute sind, deren Tritt noch schmerzhafter ist.

Wir erheben uns über die Länder die ihre Tiere töten lassen, doch wir tun nichts anderes. Wir tun es in einem Glauben der uns vom Staat aufoktroyiert wurde. Und wir glauben, dass die Tauben uns behindern in unserem Leben. Wir Menschen glauben alles, wenn es darum geht, das irgendwer sagt, er will uns (gesundheitlich) schützen. Dabei ist das vollkommen unnötig, denn wenn sie einen Lebensraum hätten, würden sie den uns Menschen vorziehen. Aber wir haben ihnen alles genommen.


ICH sage NEIN zu Taubenfallen, zum Taubentöten. Ich sage NEIN Tauben zu Misshandlungen und NEIN dazu, dass sie keine Lebensräume verdienen. ICH sage NEIN dazu, das wir Menschen dem einfach blind folgen, was andere sagen, was andere bestimmen. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann müssen wir bei uns anfangen, einen anderen Blickwinkel erhalten.


SAGT mit mir NEIN!!!!

In Gedenken an die vielen Tiere die sterben mussten, weil wir Menschen nicht in der Lage sind verantwortungsvoll mit unseren Mitlebewesen umzugehen - die Tauben gehören dazu.

November 2014

Johanna Schlitzkus sagt NEIN



Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. -  26. November 2014
Chronik Facebook:

Eben erreichte uns ein Anruf. Am Westbahnhof würde eine verletzte Taube liegen.

Gudrun war nicht weit entfernt und nur fünf Minuten nach dem Anruf vor Ort. An der beschriebenen Stelle konnte sie die Taube nicht entdecken und suchte die Umgebung ab.

Gerade in dem Moment, als Gudrun die Taube schließlich unten auf den Gleisen entdeckte und realisierte, dass jemand das hilflose Tier dort hinuntergetreten haben musste, kam der Zug und überfuhr die Taube...

Es ist wirklich unfassbar wie Deutschland mit seinen Straßentieren umgeht. Wir sind immer wieder auf's Neue entsetzt. Den Tauben wird nichts, aber auch wirklich gar nichts gegönnt. Keine Nahrung, keine Brutplätze, keine Schlafplätze ... nicht mal Hilfe in Not.

Hier ist es kein Stück besser als in genau den Ländern, die immer wieder für Verachtung und Fassungslosigkeit bzgl. des Umgangs mit ihren Straßentieren sorgen.

Wenn es um unsere eigenen Straßentiere geht, aber bleibt der Aufschrei aus ...






Bildquelle: (co) Archivbild Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V.

Samstag, 22. November 2014

Abschied aus veganen Gruppen




Ich habe heute etwas wichtiges für mich entschieden. Ich habe alle, bis auf zwei (Essen mit Austausch und Vegan & Friends - ich revidiere. In Vegan & Friends bin ich auch nicht mehr) vegane Facebook Gruppen verlassen.
Ich bin dieses ewige Kämpfen um Weltbilder leid.
In den meisten Gruppen geht es her wie auf dem Schlachtfeld. Und manchmal überlege ich ernsthaft ob sie sich umbringen würden, würden sie sich,  nach einem solchen Disput gegenüber stehen.

Ich glaube das es hauptsächlich daran liegt, dass wir Menschen nur uns wahrnehmen, unsere Welt. Die Erkenntnisse die wir aus unserem Erlebten gewonnen haben, möchten wir anderen mitteilen, oder besser überstülpen. Weil wir davon überzeugt sind, das es richtig ist. Aber es gibt keine eine Wahrheit und das übersehen wir oft.

Ich will das für mich ändern und das geht nur, indem ich konsequent versuche mein inneres Weltbild zum wackeln zu bringen. Denn ich möchte nicht nur mein Ego im Blick haben, bei dem was ich tue, ich möchte auf einer Ebene mit unseren Mitlebewesen stehen..

Euch liebe Grüße von der Jo vom Tierhof Amoa



Hier meine Abschiedsworte in einem Forum das ich verlassen habe:


"Hallo
ich habe etwas zu sagen, bevor ich die Gruppe (wie viele andere Gruppen zu diesem Thema) verlasse.
Als ich Vegan wurde, tat ich es nicht um mich Besser zu fühlen, ich tat es, weil mir bewusst wurde, dass es das einzige ist, was unsere Mitlebewesen retten kann. Nur wenn jeder einzelne sich innerlich dazu bekennt, das er sich mit schuldig gemacht hat an den Tiermorden und Misshandlungen kann sich wirklich was an ihrem Leid verändern.

Nun musste ich im Laufe der letzten (fast) zwei Jahren feststellen, das es in Veganen Facebook Gruppen genauso zugeht wie in anderen Gruppen die ich bisher zu anderen Themen besucht habe. Es geht immer nur um das eigene EGO, darum das man sich (Veganer) besser fühlt als den Rest. Darum das man sich (Veganer) besser informiert, das man bessere Zutaten benutzt, das man auf die und die Dinge verzichtet und das man andere belehren will und angreift, wenn sie nicht so reagieren wie man es erwartet oder möchte.
Es geht immer nur um Zank und Aggression und auch wenn die Administratoren versuchen durch Zensur und Einschreiten etwas zu verändern, brodelt es doch im Untergrund weiter, sei es jetzt über PN oder auf der eigenen Plattform, die oft dafür genutzt wird, über andere User herzuziehen oder sich mal ordendlich für sie auszulassen. Ich habe lange überlegt was da eigentlich passiert und woran es liegt, ich nehme mich da überhaupt nicht raus, es ist manchmal wie ein Strudel der mich mitzieht und ich merke dann wie Wut in mir hochkocht und das tut mir nicht gut. Nicht als Buddhistin und schon gar nicht als Tierrechtlerin, denn so empfinde ich mich. Ich versuche die Rechte der Tiere zu verändern und zu verbessern...
Gestern und auch heute Morgen bin ich an einem Punkt gekommen, an dem ich merke, es reicht mir. Ich musste innerlich versuchen herauszufinden, woran es liegt, das Menschen im Miteinander immer wieder in Konkurrenzsituationen kommen und ihr Ego behaupten müssen, bis hin zum Kampf.
Ich denke es liegt am menschlichen Miteinander. Rein Psychologisch kann ich es mir so erklären, dass wir innerlich noch Kinder sind die für das was sie tolles gemacht haben, belohnt werden wollen.

Ähnlich ist es hier auch, die meisten die hier, wie in anderen Gruppen mitschreiben, wollen Bestätigung und dabei spielt es wirklich keine Rolle, ob es um Vegane Themen geht. Das ist ein allgemeines Problem innerhalb der Kommunikation, die nur aufs Schreiben reduziert wird. Ich bin ja schon eine ganze Weile im Internet unterwegs und von Anfang an konnte ich beobachten, wie Menschen sich gegenseitig schriftlich fertig machten, wenn es darum ging Weltbilder zu verteidigen.

Das war in homosexuellen, politischen, tierrechts,- und kommunalen Foren das gleiche wie in Buddhistischen.

Es ist immer das gleiche Muster.

Nur gerade bei dem Thema Vegan wird es zum richtigen Problem, denn dadurch das wir uns an solchen Weltbildern festklammern, erreichen wir absolut nichts für die Tiere. Wir stellen das Thema Vegan wieder über viel wichtigere Themen, nämlich Tierrecht, Natur usw. Durch unser Verhalten erheben wir uns erneut über unsere Mitlebewesen, wir verketteln uns an Dingen deren Relevanz unwichtig ist. Es ist nicht wichtig, woraus unsere Vegane Ernährung besteht, wichtig ist nur das sie Vegan ist. - Natürlich werden jetzt wieder einige dagegen halten. Das ist mir schon bewusst. Ich will euch auch gar nicht meine Meinung aufdrücken, sondern nur bewusst machen wo ihr euch befindet, Ihr befindet euch in eurem menschlichen selbst und keinesfalls auf einer Stufe mit einem Tier.

Also ganz typisch Mensch, das erinnert mich ein klein wenig an den Turmbau zu Babel. Die Leute haben eigentlich alle ein Ziel aber dadurch das sie total egozentrisch und somit getrennt an das Ziel herangehen, erreichen sie das Zeil nicht.

Am Ende macht jeder sein Ding und für die Tiere läuft alles so weiter wie gehabt. Und das finde ich furchtbar und deshalb finde ich es so belastend das mitzuerleben und nichts dagegen tun zu können. Ich entferne mich immer mehr von Veganern, weil es nicht mehr darum geht, sein Ego aufzubauen, sondern wirklich mal darum inne zu halten und sich selbst mal zurück zu nehmen.
Ihr glaubt ihr könnt die Welt verändern, indem ihr auf Soja oder Alsan, auf Oreo Kekse usw. verzichtet und ich glaubt ihr könnt anderen eure Meinung auf die Stirn kleben, wie man ein Veganes Zeitalter Bild an die Wand kleben kann, oder ein Shirt anziehen, auf dem: "Ich bin Vegan" steht, aber so ist es nicht. Jeder muss für sich einen Weg in dieser Welt finden.

Es gibt keine Gutmenschen oder bessere Menschen, es gibt nur Menschen und solange ihr euer Ego im Vordergrund seht, wird sich gar nichts verändern.

Ich hoffe ihr könnt mal inne halten und euch selbst beobachten, wie ihr um eure Weltbilder kämpft, vielleicht kommt dann irgendwann der Moment an dem ihr merkt, das es nicht mehr um Kampf geht, es geht um ein Miteinander, denn nur so erreichen wir wirklich was und dabei spielt es keine Rolle mehr, ob der eine dieses Nahrungsmittel zu sich nimmt, oder ein anderes... Ich weiß, das diese Gruppe (es geht hier um Veganes Zeitalter) genau aus dieser Motivation entstanden ist. Aber solange Menschen sich nicht verändern, bleibt alles beim Alten und so leid es mir tut, das gilt auch für die Menschen hier in dieser Gruppe. Oberflächlich gesehen ist es harmonisch, bis wieder ein Thema á la Oreo oder B12 oder weiß der Geier hoch kommt und schon müsst ihr Administratoren wieder einschreiten. Ihr arbeitet euch die Finger wund, um hier eine Ordnung herzustellen. Aber mit Zensur erreicht man genauso wenig. Ihr könnt die Leute nicht eines besseren belehren. Das können sie nur selbst.

Ich wünsche euch alles liebe

viel Freude, Mut, Energie und Sonnenschein im Herzen. 
Die Jo vom Tierhof Amoa"

Mittwoch, 19. November 2014

Blog Amoa wurde nominiert HUCH...


Cardamonchai hat mich gerade für den “Liebster Blog Award” nominiert.
Ich freue mich auch wenn ich nicht so recht weiß was das bedeutet. Auf Jeden Fall ist es eine Ehre und das empfinde ich auch so.

Anne DANKE Sehr!!! ❤
Dicke Umarmung von der Jo



Hier geht es erst mal zu ihrem Blogbeitrag und dann werde ich mich mal an die Fragen machen die sie gestellt hat :)

  1. Was bedeutet eigentlich der Name Deines Blogs?
  2. Was sind Deine Lieblingsthemen? Worüber schreibst Du am liebsten?
  3. Wann ist Dir zuletzt ein Missgeschick passiert?
  4. Du darfst eine berühmte Person treffen. Du darfst Dir aussuchen, welche. Für wen entscheidest Du Dich?
  5. Wenn Du irgendetwas an der Welt ändern könntest, was wäre das?
  6. Was war das erste Album/die erste Platte/CD, das/die Du Dir selbst gekauft hast?
  7. Sonntag ist so schön, weil…
  8. Das am weitesten entfernte Reiseziel, dass Du in diesem Jahr hattest
  9. 5 Lebensmittel, die Du einfach immer im Kühlschrank/Vorratsschrank hast
  10. Wenn Du so richtig wütend bist, welches Lied hörst Du dann?
  11. Dein Traumjob

1. Tierhof ist ja klar? - wir haben keinen Hof im Eigentlichen, wir haben ein Haus mit einem Grundstück :) Amoa bedeutet,  wenn man es richtig schreibt - AMOHA = Unverfälscht, Klar, Realistisch und bezieht sich auf unsere Beziehung zum Leben, dem Buddhismus, zu den Tieren die hier leben (es sind nun mal keine Kuscheltierchen) und zur Ernährung.

2. Momentan schreib ich über ein Buch zum Thema: Entführung eines Kindes, sexuellen Missbrauch usw. Harte Themen. Ansonsten schreibe ich über Tier relevante Themen, Themen zum Thema veganer Ernährung, Buddhismus, Religion allgemein. Sachen die mich interessieren.

3. Mir passieren dauernd Missgeschicke. Heute habe ich vergessen, das ich eigentlich eine Verabredung mit Sonja habe (unserer Freundin und Helferin auf unserem Tierhof, Künstlerin und wie ich heute erfahren habe auch Poetin). Kurz um ich bin zweimal verabredet gewesen. Sehr doof. Passiert wenn man seinen Kopf zu voll hat.

4.  Jane Goodall. Die restlichen sind alle Tod, Albert Einstein, Charles Chaplin, Joan Miró, Man Ray, Salvador Dalí, Albert Schweizer, Camille Claudel und Heinz Rühmann

5. Da könnte ich gleich ein Buch schreiben. Als erstes würde ich die Massentierhaltung abschaffen und verfügen, das jeder Bauer der Tiere hält, etwa 30% Steuern pro Tier zahlen müsste und wenn er sie tötet gleich nochmal 30% Abgabe. Weiter würde ich Gewalt abschaffen.... das nur mal in groben Zügen. Als Politikerin wäre ich denkbar ungeeignet.

6. irgend so ein Surfer Song... der anfangs der 80ger lief. Ich habe keine Ahnung wie der Sänger hieß, er war blond und blauäugig. 

7. ... weil wir alle zusammen sind und ich mit Britta und Shaya im Bett Frühstücken kann.

8. Niederbrechen, dort haben wir unsere "Rettet - das - Huhn" Hühner geholt

9. Bio Alsan (ja ja ich weiß), Sojamilch, Sojasahne, Cashewnüsse, Gemüse bis zum Abwinken.

10. Wenn ich richtig wütend bin, geh ich aus dem Raum, verlasse das Haus und brülle in die Natur... Lieder höre ich erst wieder wenn ich mich beruhigt habe. Und dann kann die Musik quer Beet sein, vom Rap bis zu Klassik.

11. das ist der den ich habe :) Ich schreibe, ich male, ich bin Dosenöffner und ich bin Mutter... 

So und nun soll ich 11 Blogs nominieren... 

Was ich aber nicht mache (ich fall mal wieder aus dem Rahmen ich weiß), ich kenne zwar einige Blogs, aber ich finde sie nicht gut genug, dass ich sie nominieren könnte und wollte... bzw. die Blogs sind klasse, aber die Leute sind abgehoben... Sorry... Es bleibt bei den drei Favoriten. 

Also ich nominiere: 

1) http://dieumsteiger.blogspot.de/
2) http://unbuddhist.com/tag/non-buddhismus/
3) http://www.der-artgenosse.de/

und weil sie nun mal meine absoluten Lieblingsblogs sind (aber bereits nominiert wurden,) hier ohne Nominierung aber mit großer Empfehlung von mir:

Meine Freundin Wasana - über Buddhismus:
 http://www.netzbuddhist.com/

Meine Freundin und Vegan-News -  Kollegin Anne über die Welt:
https://cardamonchai.wordpress.com/
Und weil ich ihn nun mal gut finde (nein ich nominiere ihn nicht... will ich gerne noch mal auf: http://www.jobrisha.blogspot.de aufmerksam machen, das ist mein Buddhismus Blog :)

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend.
Alles liebe und gute von der Jo vom Tierhof Amoa

Dienstag, 4. November 2014

Tagebuch - Ein Grund warum ich weiter mache....


Irgendwann - vorher/nacher (nicht jetzt in diesem Moment) nur eine Momentaufnahme meines Lebens, meiner Gedanken und meiner Gefühle... momentan geht es mir gut.


Die Wahrheit


Ich fühl mich desillusioniert, frustriert... ja das trifft es, aber schlimmer noch ist die Tatsache, das ich mich Hilflos fühle... ich muss aufpassen, das ich den Rahmen nicht verliere an dem ich mich festklammere. So geht es mir meistens, unabhängig von diesem Bild. Es ist ein Endloszustand. Es gibt Tage da will ich nicht denken, denn wenn ich anfange zu denken, sehe ich die Welt so wie sie ist. Ich nagel mich an Worten fest, an Sätzen, an irgendwelche Dinge die mich beschäftigen, fern vom Leid dieser Mitgeschöpfe. Frustrierend ist es, wenn ich dann Menschen um mich herum sehe, die Blind durch die Gegend gehen, Blind und Taub. Das passiert mir Regelmässig wenn ich Einkaufen gehe. Ich kann nicht anders, als in die Einkaufswägen der Anderen zu blicken. Und in mir ist jemand der dann laut Brüllt und sie schütteln möchte, manchmal drehen sie sich um, neugierig meine Glatze betrachtend und dann lächeln sie mir zu und ich lächel zurück.... Mitgefühl empfindend, für das was ich wahrnehme. Verhärmte und Unglückliche, Traurige und Suchende.... ganz selten jemand der Glücklich und Zufrieden ist.

Genau das ist es, was ich in dem Moment brauche um den Schreienden um sich Schlagenden in mir zu beruhigen: "Schau hin, sie sind nicht anders als die Tiere die sie Essen... sie sind missbraucht, fast Tod, innerlich und äusserlich!" Wie soll ein Mensch begreifen, dass er das Leid und das Grauen das er mit sich herum trägt in Form von Nahrung weiter zu sich nimmt und das Täglich.

Vielleicht halten sie sich für Zufrieden, vielleicht denken sie sie sind Glücklich. Die Wahrheit sieht man in ihren Augen, genau wie in den Augen eines geschändeten und missbrauchten Tieres... Vielleicht sieht nicht jeder diese Wahrheit... ich sehe sie.

Das ist das einzige momentan das mich weiter machen lässt...


Die Wahrheit!!!!
Ich klammere mich an einen Rahmen fest und ich muss aufpassen den Halt nicht zu verlieren....
Es gibt Tage da denke ich zu viel, ich sehe die Worte und Sätze die ich schreibe. Und ich lese sie nachdem sie geschrieben wurden und ich erkenne mich selbst darin, eine Frau die mehr gefunden hat, als sie je suchte. Die mehr erlebt hat, als sie je zu Erleben fähig (bereit) war, eine Frau die nie aufgab, obwohl sie bereits am Boden lag.
Die Wahrheit sie tut weh, sie zeigt die Narben die vorhanden sind und die Narben die niemand sehen will. Sie zeigt, das Tier das schreiend und sich windend langsam und qualvoll stirbt, genau wie das Kind das in den Armen derer liegt, die es beschützen sollen, die es achtlos missbrauchen und töten - und  trotzdem wird es überleben, Ja sie weiß,  wie es sich anfühlt. Sie erkennt in jedem Tier das ihr begegnet den eigenen Herzschlag und sie weiß, das Leben das einzige ist, das wirklich zählt. ....

Es ist das EINZIGE das wirklich zählt!!!!




Namasté 

Eure Jo

Sonntag, 26. Oktober 2014

Rettet das Huhn - Rettungsaktion Anfang 2015



Wichtige Info von Rettet das Huhn!!!.




http://rettetdashuhn.de/ansprechpartner/

Liebe Hühnerfreunde!

Die Zeit vergeht so schnell und schon wieder kommt der dringende Aufruf von uns für die nächsten Hennenrettungen!
Besonders dringlich ist es dieses Mal, weil wieder zwei Rettungen dicht hintereinander und noch dazu IM WINTER stattfinden werden:


Anfang Januar 2015:

830 braune Legehennen aus Freilandhaltung in Niedersachsen


Anfang-Mitte März 2015:

1600 weiße und braune Legehennen aus Bodenhaltung in Nordrhein-Westfalen


Für beide Rettungen suchen wir noch DRINGENST geeignete Abnehmer, die den Tieren ein artgerechtes und schlachtfreies Zuhause bieten möchten, denn Ihr wisst ja, dass wir die Hennen nur retten können, wenn wir im Vorfeld genügend Plätze für sie gefunden haben. Die Hühnerwirte sind nicht bereit, uns nur einen Teil des Bestandes zu überlassen. Entweder alle oder keine!

Bei den 830 Januarhühnern aus einer Freilandhaltung in Niedersachsen ist die Übernahme und Eingewöhnung nicht allzu problematisch. Sie kommen aus einem ungeheizten Stall und benötigen voraussichtlich keine Wärmelampe. Auch sind sie erfahrungsgemäß aus diesem Stall in recht gutem Zustand und einigermaßen gut befiedert. Ein dick mit Stroh eingestreuter Stall als Rückzugsmöglichkeit auch tagsüber genügt hier.

Allerdings sind an der Januarrettung nur die Vermittler aus Niedersachsen, Baden-Württemberg (Hühneranzahl begrenzt), Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen (teilweise) beteiligt.

Für die 1600 Märzhühner aus einer Bodenhaltung in NRW benötigen wir Plätze, an denen der Stall auf jeden Fall isoliert und/oder durch eine Wärmelampe beheizbar ist. Sie werden teilweise in sehr traurigem, schwachem Zustand und sehr spärlich befiedert sein. Außerdem lebten sie bis zur Ausstallung in einem Stall ohne Tageslicht und in einer konstanten Temperatur von über 20 Grad. Wir suchen also dringend Plätze, wo diese Hühner auch im Winter langsam an die kalten Außentemperaturen gewöhnt werden können und Zeit haben, sich wieder aufzurappeln und neue Federn zu bekommen.

Bitte sprecht IMMER DIREKT Euren nächstgelegenen Vermittler an, wenn Ihr Hennen bei Euch aufnehmen möchtet!

Eine Übersicht über alle RdH-Ansprechpartner findet Ihr hier:

http://rettetdashuhn.de/ansprechpartner/

Bitte schaut durch Eure Ställe und in Eure Herzen, wo noch zwei oder mehr Plätzchen für einige dieser armen Hühnchen zu finden sind!
Jeder Platz hilft und nur gemeinsam mit Euch, können wir es schaffen!
Und bitte schreibt uns, ob Eure Plätze für die Januar- oder Märzhühner geeignet sind.

Bitte leitet diese Mail an Gleichgesinnte weiter und macht im Bekanntenkreis und unter wahren (nicht schlachtenden) Hühnerfreunden Werbung für uns!

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Euer Rettet das Huhn - Team!

P.S.: Aufgrund einiger Probleme mit unserer Homepage kann diese derzeit nicht aktualisiert werden, daher sind dort die neuen Termine für Anfang 2015 noch nicht eingetragen! Dies wird schnellstmöglich nachgeholt! Außerdem konnten wir dort die letzten erfolgreich gelaufenen Rettungsaktionen daher leider noch nicht erfassen und den Hühnerzähler noch nicht entsprechend hochschrauben... dieser liegt mittlerweile bei weit über 25.000 :-) Auch das wird natürlich so schnell wie möglich nachgeholt, sobald die Probleme beseitigt sind.



"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt,
 aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier!"



www.rettetdashuhn.de